Erziehungsnotstand? Veränderte Erziehungsaufgaben und –methoden und der Beitrag sozialer Arbeit

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GRIN Verlag, May 14, 2008 - Education - 80 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen, 45 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EINLEITUNG Erziehung ist notwendig, um Kindern zu helfen, kompetente, bewusst handelnde Menschen zu werden, die ihrerseits einen festen Platz in unserem komplexen Gesellschaftssystem einnehmen können. Erzieherisches Handeln soll Kinder gemäß ihren Fähigkeiten fordern und fördern... Denn momentan wird mehr und mehr ein Notstand deklariert, der Eltern als „Erziehungskatastrophe“1 und unsere Kinder als „kleine Tyrannen“ darstellt, die sich von niemandem mehr etwas sagen lassen. Der gesellschaftliche Aufschrei scheint immer größer zu werden: Eltern beklagen sich über ihre aggressiven, verhaltensauffälligen Kinder und kommerzielle Fernsehsendungen überfallen uns mit der „Super Nanny“ und den „Supermamas“ und neuerdings auch mit „dem großen Erziehungstest“, der das verbreitete Wissen über die Kindererziehung auf den Prüfstand stellt. Doch was hat es wirklich auf sich mit dem „Erziehungsnotstand“? Was ist los mit den Kindern von heute? Sind sie wirklich nicht mehr gesellschaftsfähig? Haben sie kein Benehmen und kommen schon aggressiv zur Welt? Oder sind es vielleicht die Eltern, die ihre Kinder nicht mehr lieben und die Schuld tragen am randalierenden Verhalten ihrer Kinder? Ich glaube keine dieser Fragen ließe sich in der Form so einfach beantworten, da eine Interpretation im Sinne von Ursache und Wirkung in unserer komplexen Welt nicht ausreichend ist. Ich glaube auch, dass eine Schuldfrage an dieser Stelle unangebracht ist, sondern dass zur Beantwortung dieser Fragen der Fokus auf die Veränderungen im Gesellschaftssystem und die Beziehungen zwischen den Menschen gelegt werden muss. Die Menschen sind abhängig von den Überzeugungen unserer Kultur und unterliegen dem ständigen Druck mithalten zu müssen...
 

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Contents

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Common terms and phrases

aggressivem aktive Zuhören aktuellen Aufgabe aufgrund Aufl autoritäre Erziehungsstil Autorität autoritativer Erziehung Bedürfnisse beispielsweise besonders bewusst BMFSFJ Bundesministerium für Familie deutlich Deutschen Kinderschutzbundes Deutschland einzelnen Familienmitglieder ELTERLICHE ERZIEHUNGSVERHALTEN Elterlichen Präsenz Eltern sollen Eltern und Erzieher Eltern und Kinder Elternkurs Starke Eltern Elternteil emotionale Entscheidungen Entwicklung Erziehungsalltag Erziehungshandeln Erziehungsnotstand Erziehungsziele Familienformen Familiensoziologie Familiensystem Frauen Funktion Gesellschaftssystem Grenzen handeln Haushalt Haushaltsformen Honkanen-Schoberth Hrsg Hurrelmann Ich-Botschaften Individualisierung Individuum innerhalb der Familie Jahren Kapitel Kindererziehung Kindern heute Kinderpsychologie kindlichen Verhaltensprobleme kleinen Tyrannen Klinischen Kinderpsychologie Kompetenzen Konzept der Elterlichen Luhmann Mann Maßnahmen materiellen Menschen Methoden MODERNEN FAMILIE Möglichkeit München Nave-Herz nichteheliche Lebensgemeinschaften Omer Omer/v Paarbeziehung Person Pluralisierung der Lebensformen positive primäre Probleme Prozess Psychologie Heute compact Registrierte Arbeitslose Rollenerwartungen Rollenfunktionen Schlippe Schneewind Sit-in Situation sowohl Soziale Arbeit Soziale Systeme sozialen Rolle Sozialformen Sozialisation Starke Kinder strafend System Familie systemisches Konzept traditionellen ÜBERBEHÜTENDER Umsetzung unserer Gesellschaft Vater Veränderungen Verhalten vernachlässigenden verschiedenen Weinheim weitere weiterhin Wertewandel wieder Ziel

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