"Ethiek" und Macht: die niederländisch-indische Kolonialverwaltung und indonesische Emanzipationsbestrebungen 1901-1927

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F. Steiner, 1998 - History - 353 pages
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Im Jahre 1901 wurde die "ethische Politik" von den Niederlanden zur offiziellen Kolonialpolitik in ihrer suedostasiatischen Kolonie ausgerufen. An die Stelle kolonialer Ausbeutung sollte die Verbesserung der Lebensbedingungen der einheimischen Bevolkerung treten. Die Indonesier sollten auch am politischen Geschehen in der Kolonie beteiligt werden, soweit die niederlandische Herrschaft dadurch nicht in Frage gestellt wurde. Im Zuge ehrgeiziger "ethischer" Reformen entstanden allerdings bald nach westlichem Muster organisierte einheimische Parteien, welche mehr Mitsprache forderten, als den kolonialen Behorden lieb war. Anhand der Debatte innerhalb der Kolonialverwaltung wird gezeigt, wie die Kolonialmacht ihren Anspruch auf eine Verbindung von kolonialer Herrschaft und Emanzipation einzulosen versuchte und weshalb sie trotzdem immer starker auf eine repressive Politik hinsteuerte.

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Contents

lokalen Beamten bis Anfang 1919
187
Die Unruhen in Toli Toli Garoet und den Vorstenlanden
195
Stirums
208
Copyright

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