"Ethiek" und Macht: die niederländisch-indische Kolonialverwaltung und indonesische Emanzipationsbestrebungen 1901-1927

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Franz Steiner Verlag, 1998 - History - 353 pages
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Im Jahre 1901 wurde die "ethische Politik" von den Niederlanden zur offiziellen Kolonialpolitik in ihrer suedostasiatischen Kolonie ausgerufen. An die Stelle kolonialer Ausbeutung sollte die Verbesserung der Lebensbedingungen der einheimischen Bev lkerung treten. Die Indonesier sollten auch am politischen Geschehen in der Kolonie beteiligt werden, soweit die niederl ndische Herrschaft dadurch nicht in Frage gestellt wurde. Im Zuge ehrgeiziger "ethischer" Reformen entstanden allerdings bald nach westlichem Muster organisierte einheimische Parteien, welche mehr Mitsprache forderten, als den kolonialen Beh rden lieb war. Anhand der Debatte innerhalb der Kolonialverwaltung wird gezeigt, wie die Kolonialmacht ihren Anspruch auf eine Verbindung von kolonialer Herrschaft und Emanzipation einzul sen versuchte und weshalb sie trotzdem immer st rker auf eine repressive Politik hinsteuerte.
 

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Contents

ELEMENTE UND DEUTUNGEN DER ETHISCHEN POLITIK
15
JfTHiscHE POLITIK IN DER PRAXIS 19001912
44
Die Emanzipationsbewegung und die Kolonialverwaltung
77
Entstehung der Sarekat Islam
98
und der Vereeniging van Ambtenaren bij het Binnenlandsch
113
REGIERUNGSPOLITIK IM l WELTKRIEG DIE DJ AMBIUNRUHEN 1916
128
REFORM UND RADIKALISIERUNG 19181919
157
DDE UNRUHEN IN TOLI TOLI GAROET UND DEN VORSTENLANDEN
195
Stirums
208
DER UMGANG DER VERWALTUNG MIT DER STREIKWELLE 19201922
224
Kampf gegen den Kommunismus 1921 bis Anfang 1924
253
Rebellion und Repression 19241927
286
Schlusswort
327
Namensregister
350
Copyright

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