Ethische Probleme beim Rechtsanspruch auf Unterhalt

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GRIN Verlag, 2008 - 96 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Asthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 2,85, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf (Philosophisches Institut), 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit richtet sich an alle jungen Erwachsenen. Ihnen soll aufgezeigt werden, wie wichtig eine vom Partner oder der Partnerin materiell unabhangige Lebensplanung ist. Die daraus sich ergebenden Erkenntnisse sollen zu der konsequenten Forderung an die Gesellschaft fuhren, Moglichkeiten zu schaffen, Beruf, Familie und Elternschaft parallel zu realisieren. Zwischen heutigen Mannern und Frauen und auch Eltern und erwachsenen Kindern herrschen in intakten Familien partnerschaftliche Beziehungen mit gegenseitigen Rechten und Pflichten. Ausgangspunkt fur eine Analyse ist deshalb die Frage nach der moralischen Legitimitat der gerichtlichen Erzwingung von Unterhaltszahlungen zwischen Erwachsenen. Meist handelt es sich um folgende Fallkonstellationen: 1.die Erzwingung von Unterhaltszahlungen der Kinder fur sozialhilfepflichtige oder pflegebedurftige Eltern, 2.die Erzwingung von Unterhaltszahlungen der Eltern fur sozialhilfepflichtige Kinder, manchmal auch der Grosseltern fur die Enkel. 3.die Erzwingung von Unterhaltszahlungen der fruheren Ehepartner, in der Regel der Manner, nach Trennung oder Scheidung. Das geltende Unterhaltsrecht ist da umstritten, wo es bei allen drei Fallkonstellationen regelmassige Geld- oder Vermogensleistungen fur einen Familienangehorigen oder Partner oder Partnerin auch dann noch vorsieht, wenn die familiaren Bindungen bzw. die Partnerschaft aber immer haufiger auch die Eltern-Kind-Beziehung beendet wurde und weder eine aussere noch eine emotionale Verbundenheit mehr gegeben ist. Die Diskussionen werden dabei allerdings hauptsachlich im Familienrecht, kaum jedoch in Sozialphilosophie und Ethik gefuhrt. Das Thema darf jedoch nicht nur unter pragmatischen Gesichtspunkten - etwa in der Hi
 

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Contents

Einleitung
1
Zwischenanmerkungen zu Platons Aufbau
66
Literaturverzeichnis
86
Copyright

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Adressaten Anerkennung Beispiel Benefiziare Besitztum besonderen besteht bestimmte betroffenen Blick Bürgerliche Gesetzbuch demnach Egalitarismus eigenen einklagbarem Unterhaltsanspruch einklagbaren Anspruch einklagbaren Rechtsanspruch einklagbares Recht Einzelmenschen einzelnen Eltern Elternschaft emotionale entsprechen entstehen entwickelt ersten erwachsener Mensch sollte familiären Familie formuliert Frage Frauen Freiheit führt Gedanken gegenseitigen gegenüber geltenden gemeinsamen Gemeinschaft Gemeinwesen gerechte Übertragung Gerechtigkeit als Fairness Gerechtigkeit als Tausch Gerechtigkeitsgrundsätze Gerechtigkeitstheorien Gesellschaft Grundrechte Grundsatz der gerechten Hausgemeinschaft Heinrich Popitz innerhalb Institutionen jemand John Rawls Kinder Kleinfamilie Kompensationspflicht Lebensplanung Leistungen Max Weber Minimalstaat Mitglieder müssen Mutter natürlichen Pflichten nicht-reziprok normativen Normbündelung Normen Nozick ökonomischen Otfried Höffe Partner Partnerschaft Personen Personenkategorien Peuckert Politik Popitz Primärinstitution Rahmenbedingungen Rechtsanspruch auf Unterhalt Rechtsnormen Regelungen Robert Nozick Rolle Sanktionen Schleier des Nichtwissens sexuelle Sittennorm Situation sowohl soziale Norm sozialen Bereich sozialen Beziehung sozialen Gerechtigkeit sozialen Gruppe Staat Tatsache Teil Theorie der Gerechtigkeit Unterhaltsrecht Unterhaltszahlung ursprünglich Verantwortung verbunden Verhalten Verhaltensregelmäßigkeiten Vernunft Verpflichtung Versorgungsgemeinschaft Verteilungsgerechtigkeit Vorstellung Vorteil Wirtschaft Zusammenhang Zusammenleben

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