Für Freunde der Tonkunst, Band 3C. Cnobloch, 1830 |
Andere Ausgaben - Alle anzeigen
Häufige Begriffe und Wortgruppen
Alten Arie Ausführung beiden bekannt besonders blos cher Chor Componisten Compositionen damals dern deutsche Dichter dieß eben eigenen eigentlich einander einige endlich erst fast Fleiß Franz Danzi Freunde frühern Ganzen Gedicht Geist gemäß Gesang geschrieben gethan gewiß gleich gleichfalls Gluck groß großen Haydn Herr Herzen hiedenen Hinsicht Hoboe ich's indem irgend Jahre jekt Joseph Haydn Kind Klavierauszuge konnte Kunst kurz lassen läßt Leben leicht lekten lich Liebe Lieder ließ machen machte manche Mann Meister michte mige Musik musikalische muß Naumann neue nige Oberon Oper Orchester Ouverture Psalm Quartett Recht Sache sagte schine Schluß sehen seis seyn Sinn soll Sopran Stucke Theil thun Tonkunst trefflichen überdieß unsern Urtheil Verhältniß vers verschiedenen viel vielleicht Violin Violinist voll vollkommen vorzuglich wahrhaft ward weiß weiter Welt weniger wenigstens Werke werth wieder wirklich Wirkung wissen wohl wollen wollte Worte zweiten
Beliebte Passagen
Seite 383 - Herzenswut, mit einem Ausruf zersprengen: - dann gehen sie unter fremdem Himmel, in den Schwingungen holdseliger Harfensaiten, wie in einem jenseitigen Leben in verklärter Schönheit hervor, und feiern als Engelgestalten ihre Auferstehung.
Seite 381 - Erfindungen, weil sie menschliche Gefühle auf eine übermenschliche Art schildert, weil sie uns alle Bewegungen unsers Gemüts unkörperlich, in goldne Wolken luftiger Harmonien eingekleidet, über unserm Haupte zeigt, weil sie eine Sprache redet, die wir im ordentlichen Leben nicht kennen, die wir gelernt haben, wir wissen nicht wo ? und wie ? und die man allein für die Sprache der Engel halten möchte.
Seite 312 - Stimmung abgebrochen, und es bleibt uns anderen nichts übrig, als der Anblick des Arbeiters, der seinen Zweck zu erreichen strebt; ein nicht unwürdiger Anblick, den wir aber nur hier nicht haben wollten. Man hat diese Leichtigkeit der mechanischen Kunst sehr oft mit dem Geiste selbst verwechselt; und sie ist allerdings die ausschliessende...
Seite 63 - Apfel, die Purpurtraube; Weidet am Hügel das Lamm, das Reh im Walde: Aber sein Donner rollet auch her, Und die Schloße zerschmettert es Am Halme, am Zweig', an dem Hügel, und im Walde! » Unser tägliches Brodt gieb uns heute.
Seite 383 - Affekten auszudrücken strebten, indem sie, wenn ihr Inneres erschüttert war, auch die umgebenden Lüfte mit Geschrei und Trommelschlag erschütterten, gleichsam um die äußere Welt mit ihrer inneren Gemütsempörung ins Gleichgewicht zu setzen. Nachdem aber die...
Seite 370 - Und wenn die Welt voll Teusel wär und wollt uns gar verschlingen, so sürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie saur er sich stellt, thut er uns doch nicht, das macht, er ist gericht, ein Wortlein kann ihn sällen.
Seite 56 - Um Erden wandeln Monde, Erden um Sonnen, Aller Sonnen Heere wandeln Um eine große Sonne, „Vater unser, der Du bist im Himmel!
Seite 58 - Vater unser, der Du bist im Himmel !" Aus allen diesen Welten, leuchtenden und erleuchteten. Wohnen Geister, an Krästen ungleich und an Leibern: Aber alle denken Gott und sreuen sich Gottes. „Geheiliget werde Dein Name." Er, der Hocherhabene, Der allein ganz sich denken, Seiner ganz sich sreuen kann, Machte den tiesen Entwurs Zur Seligkeit aller seiner Weltbewohner. „Zu uns komme Dein Reich.
Seite 312 - Werk geht, muß sie schon erworben haben; aber sie ist nicht der Geist selbst. Durch sie allein wird nichts hervorgebracht, als ein leeres Geklimper; ein Spiel, das auch nichts weiter ist, denn Spiel ; das nicht zu Ideen erhebt, und höchstens einen Muthwillen, und eine verschwendete Kraft ausdrückt, der man in der Stille eine bessere Anwendung wünscht. Zwar wird der leichteste und...
Seite 383 - Zweigen auseinandergetrieben hat; so ist, in den neueren Jahrhunderten, auch aus Tönen ein kunstreiches System aufgebaut, und also auch in diesem Stoff, so wie in den Künsten der Formen und Farben, ein sinnliches Abbild und Zeugnis, von der schönen Verfeinerung und harmonischen Vervollkommnung des heutigen menschlichen Geistes, niedergelegt worden.
