Förderungsprozesse für Hochbegabte: Eine Kindheit in Gefahr?

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GRIN Verlag, 2012 - 76 pages
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Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Padagogik - Schulpadagogik, Universitat Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Fur Kinder in der Schule ist der Einsatz spezieller Forderung, die ihr Potential und ihre Fahigkeiten weiter ausbaut, ein wichtiger Bestandteil. Eine wesentliche Voraussetzung dafur ist eine sensibilisierte Begleitung seitens der Schule, aber auch des Elternhauses. Das Thema der individuellen Forderung in der Schule tritt vermehrter in den Fokus des Geschehens und auch die Gruppe der hochbegabten Schulerinnen und Schuler zahlt immer mehr zu diesem Bereich. Doch was ist Hochbegabung? Welche Fordermoglichkeiten gibt es? Mit dieser Frage wird sich im ersten Teil der Ausarbeitung beschaftigt. Dabei soll zunachst der Begriff der Begabung von dem der Hochbegabung abgegrenzt werden, um dann die verschiedenen Fordermoglichkeiten vorzustellen. In dieser Arbeit soll der Schwerpunkt auf dem Enrichment liegen, welches den Teil der Forderung darstellt, der von einer Anreicherung des Unterrichts ausgeht. Dabei wird von einer Unterrichtsgestaltung und einer Organisation der Schule gesprochen, die die individuellen Begabungen und Fahigkeiten eines Kindes erkennt und auf diese Weise Angebote zum Lernen macht, die die Entwicklung des Kindes fordert. Dieses soll an den Beispielen der Sommerakademien, Pull - Out - Programmen, Schulerwettbewerben und speziellen Massnahmen im Bundesland Niedersachsen verdeutlicht werden. Doch bei Betrachtung auf die verschiedenen Fordermoglichkeiten des Kindes stellt sich immer wieder die Frage, wie viel Forderung ein Kind verkraftet, ohne dass es uberfordert wird. Geht die Kindheit bei zu viel Forderung verloren oder ist es viel mehr eine Bereicherung fur das Kind, spezielle Hilfe in Anspruch zu nehmen? Um diese Frage klaren zu konnen, werden verschiedenen Kindheitstheorien herangezogen, um letztlich daruber urteilen zu konnen, ob und wenn ja die Kindheit durch zu weitgehende Forderung verloren geht. Um dieser Frage auf den Grun
 

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Contents

Einleitung
2
Hochbegabtenförderung
6
Theorien
17
Fazit
26
Anhang
32
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Akademien Akzeleration Akzelerationsprozess Andresen Angebote angesprochen aufbauen aufeinander aufbaut ausreichend äußere Realität Befragten Begabtenförderung Begabung beispielsweise Bereich besondere Leistung bestimmte Besuch Bewältigung Biologieolympiade Bundeswettbewerb Mathematik Daher Depressionen Deutsche SchülerAkademie Divergenzhypothese Eltern emotional Enrichment Enrichmentprogrammen enthält das Spiel entwickeln Entwicklungsaufgaben Entwicklungspsychologie ersichtlich ersten Fähigkeiten Fördermöglichkeiten fördern Förderung hochbegabter Freiarbeit Fremdsprachenunterricht gezielt Grundfertigkeiten Grundschule Feusisberg Hans-Georg-Karg-Schule hochbegabte Kinder hochbegabte Mädchen hochbegabten Schüler hochbegabten Schülerinnen Hochbegabtenförderung Holling Hurrelmann individuelle innere Realität intellektuelle Intelligenzquotient Interessen Jahren jeweiligen Klassenstufen Klassenverband kognitiven Kompetenzen konnten Konstruktionsspiel Konvergenzhypothese Kurse laut der Entwicklungstheorie Lehrplan Leistungsfähigkeit Lengfelder lernen Lernprozess Lerntheorie Letztlich Maßnahme Mathematik Mayrhofer Menschen Möglichkeit Niedersachsen orientiert Passow Personale Persönlichkeitsentwicklung Phase Piaget positiv Preckel Programme Prozess Pull-Out-Programmen regulären schneller Schülerinnen und Schüler Schülerwettbewerbe schulische Schullaufbahn sinnvoll soll sollte Sommerakademien Soziale Ressourcen Sozialisation Sozialisationstheorie Späte Kindheit spezielle stärken stellen Studien Teilnahme Terman Themen Theorie Überspringen von Klassen Umwelt Unterricht unterschiedlichen Unterstützung verschiedenen viel Vock Weiter weitestgehend Wettbewerbe wichtig Wygotski

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