Facebook und Co - Plattformen einer neuen Beziehungswelt?

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Springer-Verlag, Jun 25, 2010 - Language Arts & Disciplines - 150 pages
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Soziale Netzwerke spielen heute eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben. Ihre Bedeutung steigt in virtuellen Welten noch mehr. Die Studie von Bernadette Kneidinger knüpft an die aktuelle Diskussion über Netzwerke in Internetgeme- schaften an. Sie untersucht, was soziale Netzwerke für soziale Beziehungen und Bindungen bedeuten. Wie dicht sind sie? Ähneln sie sozialen Gruppen, etwa Freundschaftsgruppen, in denen man private Sorgen teilt und gemeinsame Ak- vitäten unternimmt? Sind solche Netzwerke eigentlich soziales Kapital, ein V- mögen also, das wir gewinnbringend in unserem Alltag nutzen können? Diese Fragen stellen sich in der Studie über Kommunikation in Internet Communities. Sie werden exemplarisch in der Nutzung des Programms Facebook analysiert. Kommunikation in sozialen Netzwerken im Internet ist nicht leicht zu m- sen. Es ist ein Verdienst der Arbeit hier offen Schwierigkeiten aber auch M- lichkeiten der wissenschaftlich empirischen Erfassung von Kommunikation in Internet Communities darzulegen. Die Methode und ihre Anwendung erlauben durchaus Verallgemeinerungen. Kneidinger kann als Resümee festhalten, wie Facebook die Kommunikation mit bereits bekannten Personen fördert und erweitert. Virtuelle Gemeinschaften weisen – so ein Ergebnis ihrer Arbeit – durchaus starke Bindungen auf. Motive der Nutzung können unterschieden werden, die auch die Integration in Ne- werke bestimmen. Wie dies im Detail vor sich geht und aussieht zeigt die Studie.
 

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Contents

Einleitung
17
Sozialkapital
25
Virtuelle Realitäten Online Communities
41
Das Forschungsprojekt
63
Ergebnisse
79
Copyright

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Common terms and phrases

abgefragten Aktivitäten Anzahl der Freunde Aspekt aufweisen Auswirkungen Bedeutung Befragten Befragungsteilnehmer bestehende Beziehungsformen Bezugspersonen Big Five Bindungsformen Charakterdimensionen Chat computervermittelte Kommunikation Dimension direkten eher lockeren Eignung von Facebook Einschätzung emotionalen engen Freunden erster Linie Extraversion extrovertierte Facebook aktiv Facebook Nutzung Facebook-Nutzung Faktor Faktorenanalyse Familienmitgliedern folgende Frage Freundeszahl genutzt hohe Hypothese Informationen insgesamt Intensivnutzer Interaktion Internet Internetnutzung Introvertierte Personen inwiefern Items jemand Kardorff Kausalität kennengelernt Kommunikationskanäle Kommunikationstools Kontaktaufnahme Kontakte linearen Regression lockeren Bekannten lockeren Bekanntschaften Matura Menschen mittels mobilkom austria Möglichkeiten Motiv Motiv-Dimension Nachricht im Facebook Neurotizismus Newsgroup Nutzung von Online Nutzungsintensität Offenheit für Neues Offline Offline-Kontakte Online Netzwerk Online Social Networks Online-Befragung persönliches Treffen Podcaster Postfach Rahmen realen Leben Rheingold schwachen Beziehungen schwachen Bindungen selten signifikant Situationsbeschreibung SMS/MMS social capital somit soziale Beziehungen Soziale Kontaktpflege soziale Netzwerke Sozialkapital starken Bindungen Statusmeldung strong Tabelle täglich tatsächlich Telefon unterschiedlichen Untersuchung Virtuelle Gemeinschaften Virtuelle Realitäten weak weniger Wenignutzer zeigt zentrale Zudem

About the author (2010)

Bernadette Kneidinger beschäftigt sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien mit den Forschungsschwerpunkten Online-Kommunikation und nationale Identitätskonstruktion.

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