Faktoren des interkulturellen Marketings in Indonesien

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GRIN Verlag, Nov 24, 2010 - Business & Economics - 66 pages
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,0, Universität Hamburg, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht nur in Europa, sondern weltweit ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend ein Zusammenwachsen der globalen Märkte zu verzeichnen. Internationale Unternehmen planen neue Märkte zu erschließen und Standortvorteile auszunutzen. Indonesien nimmt eine immer wichtiger werdende Rolle im internationalen Agieren ein. So sind im Jahr 2007 die Im- und Exportwerte beachtlich gestiegen. Zur Verfolgung der unterschiedlichsten Ziele haben sich zunehmend internationale Zusammenschlüsse zwischen Ländern gebildet. So fand 1945 die erste Konferenz der United Nations statt. Zu diesem Zeitpunkt bestand sie aus dem Zusammenschluss von 50 Staaten. Heute verzeichnet die UN 192 Mitglieder. Hinzu kommen zahlreiche weitere internationale Zusammenschlüsse, wie zum Beispiel die World Trade Organisation, die bis zum Jahr 2007 aus 151 Mitglieder besteht, die OPEC, die World Trade Bank und die ASEAN. Auch Indonesien hat sich diesen Organisationen angeschlossen. Aufgrund der zunehmenden Globalisierung und Zusammenarbeit zwischen den Staaten, findet eine stetige Angleichung der Lebensstandards und Einkommensverhältnisse und damit einhergehend, auch der Entwicklungsstandards von Produkten statt. In den 60er Jahren galt die Auffassung, dass sich die Märkte homogenisieren. Der Harvard Professor Ted Levitt beschrieb es 1983 mit dem Ausspruch: „Everywhere everything gets more and more like everything else as the world ́s preference structure is relentlessly homogenised.“ Bereits 1986 widerlegt Philip Kotler diese Auffassung mit der Aussage „...consumer behaviour is diverse...“. Kulturelle Unterschiede werden immer relevanter, so dass nach den Ansprüchen des Absatzmarktes differenziert werden muss. So zeigt sich, dass in westlichen Ländern Selbstbräuner boomen, während im asiatischen Raum die Nachfrage nach Whitening-Produkten intensiv steigt. Für die Analyse der Märkte ist das interkulturelle Marketing notwendig. Westliche Unternehmen können ihre Marketingaktivitäten nicht eins zu eins auf fernöstliche Märkte, wie zum Beispiel Indonesien übertragen. Es besteht ein Zusammenhang zwischen den kulturellen Werten und dem Gebrauchsverhalten von Produkten, sowie der Akzeptanz von Marketingmaßnahmen. Die Produkte und die dazugehörigen Marketingaktivitäten müssen somit auf die Ansprüche der zu adressierenden Kultur ausgerichtet werden. [...]
 

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