Fallstudie zum Todespfleger von Sonthofen: Konsequenzen für die pflegerische Praxis

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GRIN Verlag, 2008 - 52 pages
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Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, Note: 1, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Krankenpfleger Stephan L. hat sich zum Richter uber Leben und Tod erhoben. Er gibt an, aus Mitleid gehandelt zu haben. Jedoch nur die wenigsten Opfer waren lebensbedrohlich erkrankt, bei einigen war bereits die Entlassung geplant. Demnach lautet die Anklage auf 16-fachen Mord, zwolffachen Totschlag und lediglich ein Fall von Totung auf Verlangen. Ihm werden ausserdem noch zwei Falle der gefahrlichen Korperverletzung und funffacher Diebstahl zur Last gelegt. Durch eine Radiomeldung bin ich auf dieses interessante und hochbrisante Thema meiner Facharbeit gestossen, in der von der Gerichtsverhandlung gegen den Todespfleger von Sonthofen berichtet wurde. Er wurde als Bestie dargestellt, die in einer beispiellosen Totungsserie unzahlige Opfer mit einem Medikamentencocktail niedergespritzt hat. Es hat mich zutiefst erschuttert, dass er scheinbar unbemerkt 28 Menschen ums Leben bringen konnte. Was kann Pflegekrafte, deren berufliche ethische Verpflichtung Lebenserhaltung und Leidensminderung ist, dazu bringen, solche Taten auszufuhren? Welche Personlichkeit muss auf welches Arbeitsumfeld treffen, dass solche Greueltaten geschehen konnen? Ein besonders wichtiger Aspekt meiner Arbeit wird auch sein, Parallelen zu ahnlichen Fallen herauszuarbeiten, Moglichkeiten zur Verhinderung solcher Vorfalle aufzuzeigen, Warnsignale zu erkennen und entsprechend zu handeln. Gerade der Stationsleitung kommt hier eine enorme Verantwortung zu. Es gibt mit Sicherheit auch mehrere Moglichkeiten solchen Vorfallen vorzubeugen. Einige werden in dieser Facharbeit von mir diskutier
 

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