Fanverhalten und Fanprojekte im Vergleich Fußball und Eishockey: Zielgruppen, Problemverhalten, Interventionsstrategien

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GRIN Verlag, Jul 7, 2008 - Education - 73 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,5, Universität Siegen, 52 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung 1.1. Problemstellung „Arminen-Ordner schwer verletzt“, „Randale: Begegnung kurz vor dem Abbruch“, „Randale und 13 Verletzte“, „Nach Fan-Randale drohen harte Strafen“ – solche und ähnliche Schlagzeilen kann man immer häufiger in den Medien in Deutschland finden . Auflagenstarke Berichte über unerfreuliche Ereignisse wie sie im Rahmen von Fußballspielen immer häufiger vorkommen und immerzu spricht man von den Fans, die doch keine seien, und man distanziert sich von solchen sogenannten Fans. Sie prügeln, zünden Rauchbomben und schmeißen Leuchtraketen auf das Spielfeld – das ist das Bild, das die Medien gerne zeichnen, wenn es um Fußballfans geht. Dieses Bild setzt sich in den Köpfen der Menschen fest. Es kommt zu verallgemeinernden Aussagen über tausende von Menschen, die Woche für Woche in die Fußballstadien pilgern und sich das Spiel ihrer Mannschaft, ihres Vereins, anschauen, dafür bezahlen und ihre Mannschaft unterstützen. Es kommt auf Grund solcher Vorfälle immer wieder die Forderung nach vermehrten und härteren Strafen gegenüber den sogenannten Problemfans, die sich im Fußballstadion aufhalten. Sie sollen verbannt werden, ausgeschlossen werden, da sie mit dem Fußball nichts zu tun haben und schon gar nicht Fans im herkömmlichen Sinne seien. Neuerdings stehen auch immer vermehrt die Fanprojekte der Vereine, im Hinblick auf ihre Arbeit, unter Beobachtung und auch von diesen werden immer häufiger Erfolge in ihrer Arbeit erwartet. Schaut man hingegen zu anderen Mannschaftssportarten wie dem Eishockey, das ebenso Fangruppen beherbergt, so stößt man in den wenigsten Fällen auf Medienberichte, die eine Gewaltthematik haben oder über Ausschreitungen unter den Fans berichten. Auch bei Besuchen wird man feststellen können, dass im Vorfeld beispielsweise weniger Polizei anwesend ist als bei Fußballspielen. Auch hört man keine Forderungen danach, dass man bestimmte Fans ausschließen oder aus den Stadien vertreiben will. Ein recht hoher und markanter Unterschied, der einem direkt auffallen wird, wenn man die beiden Sportarten miteinander vergleicht.
 

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