Faust 2: Die klassische Walpurgisnacht - Der Weg des Mephistopheles

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GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Paderborn, Veranstaltung: Faust 2, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Faust II ist in funf Akte gegliedert. Jeder dieser funf Akte verfugt uber eine relativ geschlossene Handlung. Erst der Bezug auf die gesamte Tragodie stellt einen Sinnzusammenhang her. Der 2. Akt erhalt seine selbststandige Handlung durch die Figur des Homunkulus und die klassische Walpurgisnacht, welche ein in sich geschlossener Vorgang ist. Die hauptsachliche Funktion des 2. Akts ist die Hinfuhrung der Handlung und der Figuren zum folgenden Helena-Akt, dem Kernstuck des Dramas. So stellt der 2. Akt die Verbindung her zwischen der Beschworung der Helena im ersten, bei der Faust die erste Schau ihrer Schonheit erlebt ...], die aber in der Katastrophe endet, und seiner Vereinigung mit ihr im dritten ...]." Gegliedert wird der 2. Akt durch die drei unterschiedlichen Wege, die Faust, Homunkulus und Mephistopheles durch die Klassische Walpurgisnacht nehmen. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf Mephistopheles und seine Erlebnisse innerhalb der Klassischen Walpurgisnacht, die schliesslich zu einer Verwandlung des Teufels fuhren, die anders als bei Faust und Homunkulus jedoch nur oberflachlich bleibt und keine echte Metamorphose darstellt. ich werde versuchen, der art dieser Verwandlung genauer auf den Grund zu gehen. Die Rolle des Mephistopheles im 2. Akt erscheint daher besonders wichtig, weil er seinem Prinzip der Verneinung ( Ich bin der Geist, der stets verneint ") treu bleibt und dementsprechend den entgegengesetzten Weg Fausts einschlagt und nicht der grossten Schonheit entgegen strebt, sondern sich der personifizierten Hasslichkeit zuwendet. Indem er zum Gegenbild Helenas, dem Schonheitsideal der Antike, wird, verneint er so auch die Ideale der Weimarer Klassik, deren asthetisch-poetische Grundregeln auch fur Goethe massgeblich waren. Um dies naher z"
 

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