Feministische Sprachkritik: Sprachrohr der Frauenbewegung oder nur eine Modeerscheinung?

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GRIN Verlag, 2010 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg, Veranstaltung: Proseminar Sprachkrise-Sprachkritik, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kommentar der Dozentin: "Ihre Arbeit ist differenziert, kreativ und wirklich grundlich recherchiert. Schon die Gliederung verspricht einen logischen Aufbau und eine abwechslungsreiche Behandlung des Themas. Die Einleitung ist interessant und geht differenziert auf Ihr Vorhaben ein. Was die Gliederung ankundigt, lost der Hauptteil ein. Abgerundet wird alles durch den Verweis auf die Kritik, ein resumierendes Fazit und den informativen Anhang. Ihre umfassende Literaturrecherche tragt zu der hohen Qualitat der Arbeit entscheidend bei.," Abstract: [...] Im ersten Kapitel des Hauptteils wird auf feministische Sprachkritik im Allgemeinen eingegangen, auf die Etymologie des Begriffs und die Entstehungsgeschichte dieser Disziplin. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Rolle der Sprache, die fur die Betrachtungsweise der femininen Sprachkritik von grosser Bedeutung ist. Im dritten Kapitel werden einige Forschungsgebiete der feministischen Sprachkritik vorgestellt. Neben Sexismus in der Sprache soll ausserdem die Berufswelt und die Religion in Augenschein genommen werden. Im vierten Kapitel werden Vorschlage fur eine geschlechterneutrale Sprache vorgestellt, und besonders auf das sogenannte Splitting eingegangen. Das funfte Kapitel beinhaltet negative Reaktionen auf feministische Sprachkritik. Im Schlussteil wird letztendlich aufgrund der gewonnenen Einblicke eine Antwort auf die Frage gegeben, ob feministische Sprachkritik als Sprachrohr der Frauenbewegung oder lediglich als Modeerscheinung zu betrachten ist. Ein kurzer Ausblick soll die Arbeit abrunden. Ich habe mich bei der Recherche fur die Arbeit hauptsachlich an altere Forschungsliteratur gehalten, weil ich die Neuerungen aufzeigen wollte, die die uberwiegend weiblichen Autorinnen wahrend und nach der
 

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Einleitung
Konklusion und Ausblick 21
Quellenverzeichnis
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