Feministische Sprachwissenschaft: Vorschläge für ein geschlechtergerechtes Deutsch

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GRIN Verlag, 2011 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Universitat Hamburg, Veranstaltung: Einfuhrung in die Sprachwissenschaft, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Was ist feministische Sprachwissenschaft? Der Begriff Feministische Sprachwissenschaft" bezeichnet das Betreiben von Sprachwissenschaft, also die Betrachtung von Sprache als System, aus frauenorientierter Perspektive (Oft wird auch der Terminus feministische Linguistik" verwandt, der das gleiche meint.)(1) . Er entstand in den Siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts unter dem Einfluss der sich damals konstituierenden Neuen Frauenbewegung. Inhaltlich ging er zuruck auf erste Forschungen in den USA, vor allem von Mary Ritchie Key(2) und Robin Lakoff . Feministische Sprachwissenschaft heute befasst sich mit zwei Gebieten, namlich zum einen mit der Sprache von Frauen (Wie sprechen Frauen? Wo liegen die Besonderheiten in ihrem Sprachgebrauch im Unterschied zu dem von Mannern? Wie hat sich der Sprachgebrauch von Frauen im Laufe der Zeit verandert?), zum anderen mit dem Sprechen uber Frauen (Inwieweit wird das weibliche Geschlecht in der gesprochenen und geschriebenen Sprache berucksichtigt? Wie sieht es aus mit der Reprasentation von Frauen in der Deutschen Sprache?). Das eine Gebiet hat also einen eher soziolinguistischen Schwerpunkt, namlich den des Sprachgebrauchs durch eine bestimmte Gruppe, das andere beschaftigt sich mit der Struktur der Sprache an sich, unabhangig davon, wie, wo und von wem sie gebraucht wird. Man kann hier also von einem strukturalistischen Schwerpunkt sprechen. In Deutschland wird dieser Ansatz vor allem von Luise Pusch vertreten, der soziolinguistische Ansatz von Senta Tromel-Plotz, aus dem amerikanischen Bereich sei hier noch Deborah Tannen erwahnt, die einige auch gut allgemein verstandliche Publikationen zum Thema veroffentlicht hat. [...] _____ (1) Samel, Ingrid: Einfuhrung in die feministische Sprachwissensc"
 

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akademische Texte allerdings die berechtigten allgemeinen Sprachgebrauch androzentrischen Sprachgebrauch Ansicht der DatenschützerInnen ausdrücklich darauf hingewiesen Bankgeschäften überhaupt zulässig Beidbenennung beide Geschlechter berechtigten Fragen besonders schwerer Fall Briefkasten lagen Code-Switching-Hypothese Defizithypothese Der/die KundIn deutschen Sprache Differenzhypothese Diskriminierungen von Frauen feministische Linguistik Formularen Forschungen Frau durch Sprache Frauensprache Freiheitsstrafe von sechs früher in schriftlicher gemeint genannte Teilnahmevereinbarungen generische Femininum generische Maskulinum geschlechtergerechtes Deutsch Gespräche mitgeschnitten Hamburger Abendblatt Hintermännern oder liegt Hypothese Jahren zu erkennen Jespersen Konnotation Konteröffnung Kontoinhaber meist Kreditinstitut zurücksenden KundIn ausdrücklich KundIn muss lagen oder direkt Luise Pusch Männern und Frauen männlichen Mary Ritchie Mauthner meist sehr viel Mitschneidens von Bankgeschäften muss dieses Schriftstück Namen setzt Neuen Frauenbewegung Neutralisierung Possessivpronomina Praxis des Mitschneidens Problem Pronomen schriftlicher Form mitgeteilt Schriftstück unterzeichnen sechs Monaten Senta Trömel-Plötz Soziolekt soziolinguistische Sprachgebrauch von Männern stellen sich allerdings strukturalistischen strukturelle Student Substantiv Suffix Teilnahmevereinbarungen im Briefkasten Teilnehmerin Telefonmitschnitte Universität Hamburg unsere viel früher Vorschlag weiblichen Form

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