Ferdinand Raimund: Der Mythos in seinen Bühnenwerken

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GRIN Verlag, 2007 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf (Philosophischen Fakultat), Veranstaltung: Examensklausur, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschaftigt sich mit dem Mythos in Ferdinand Raimunds Buhnenwerken. Die Rolle der mythischen Figuren in menschenahnlicher Gestalt wird anhand seines romantisch-komischen Original-Zauberspiel Der Alpenkonig und der Menschenfeind" und seinem Original- Zaubermarchen Der Verschwender" behandelt. Zunachst folgt eine kurze Wiedergabe beider Werke in Bezug mit Mythos." Im Anschluss daran werde ich den Begriff Mythos" naher definieren und diesen in Verbindung zu seinen zwei Werken setzen. Im Anschluss folgt eine Begrundung fur die Wahl dieser Stucke. Im Hauptteil der Arbeit geht es konkret um die mythischen Figuren in menschenahnlicher Gestalt; um ihre Gemeinsamkeiten, Unterschiede und ihre Entwicklungen. Im Alpenkonig und der Menschenfeind" handelt es sich um den Alpenkonig selbst. Aus dem Verschwender" werden die Figur Cheristanes und die des Bettlers untersucht. Am Schluss folgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse mit den jeweiligen Begrundungen."
 

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Page 15 - Geisterreich sowie der Unterscheidung von Gut und Böse mit den entsprechenden Lokalisierungen ist die Hierarchie in Raimunds Weltenbau noch nicht abgeschlossen. Es kommt eine dritte Dimension hinzu. Die Geister des Himmels und der Erde herrschen in diesen Bereichen nicht autonom, sie sind wiederum gebunden an eine höhere bzw. „tiefere" Macht, die ihre Handlungen bestimmt.
Page 7 - Alpenländer, dass in den Höhen der Berge, die für den Menschen unerreichbar sind, Geister und Dämonen hausen, die drohend oder schützend auf die Erdbewohner einwirken, wird in den ersten Szenen angedeutet. Astragalus und seine Geister treten als Jäger auf, die das Wild mit goldenen Kugeln erlegen und die Beute unbemerkt an die „Bewohner niedrer Hütten" verteilen, als Beweis der Großmut des Alpenkönigs.

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