Festschrift zur einweihung des neuen gymnasialgebäudes

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Page 47 - Und was heißt denn: sein Vaterland lieben, und was heißt denn: patriotisch wirken? Wenn ein Dichter lebenslänglich bemüht war, schädliche Vorurteile zu bekämpfen, engherzige Ansichten zu beseitigen, den Geist seines Volkes aufzuklären, dessen Geschmack zu reinigen und dessen Gesinnungs- und Denkweise zu veredeln: was soll er denn da Besseres tun? und wie soll er denn da patriotischer wirken?
Page 46 - Wer wird nicht einen Klopstock loben? Doch wird ihn jeder lesen? - Nein. Wir wollen weniger erhoben. Und fleißiger gelesen sein.
Page 6 - ... si civitas, in qua orti sunt, longa pace et otio torpeat, plerique nobilium adulescentium petunt ultro eas nationes, quae tum bellum aliquod gerunt, quia et ingrata genti quies...
Page 34 - Den Gedanken , die Empfindung treffend und mit Kraft, Mit Wendungen der Kühnheit zu sagen ! das ist, Sprache des Thuiskon, Göttin, dir, Wie unseren Helden Eroberung, ein Spiel.
Page 38 - HEINRICH DER VOGLER. Der Feind ist da ! die Schlacht beginnt ! Wohlauf zum Sieg herbei ! Es führet uns der beste Mann Im ganzen Vaterland ! Heut fühlet er die Krankheit nicht, Dort tragen sie ihn her ! Heil, Heinrich ! Heil dir Held und Mann Im eisernen Gefild ! Sein Antlitz glüht vor Ehrbegier, Und herrscht den Sieg herbei ! Schon ist um ihn der Edlen Helm Mit Feiudesblut bespritzt ! Streu furchtbar Strahlen um dich her, Schwert in des Kaisers Hand, Dass alles tödtliche Geschoss Den Weg vorübergeh...
Page 34 - Mäonid', und jener Am Kapitol in den heißen Sand trat. Sie sah die junge bebende Streiterin ; Doch diese bebte männlich, und glühende Siegswerthe Röthen überströmten Flammend die Wang', und ihr gold'nes Haar flog.
Page 44 - Klopstock, der, die nordische Einbildung mit dem wärmsten Herzen und großer Kraft der Deutschen Sprache vereint, dieser Dichtart am meisten Welt zu geben, den Deutschen Hain dem Griechischen Parnassus entgegen zu setzen!
Page 29 - ... Gelehrten Pedanten, die Poeten geben sich mit Gelegenheitsgedichten und Chronostichen ab, und selbst die Werke der berühmtesten unter denselben wimmeln von platten und geistlosen Stellen. „Zeiget mir...
Page 12 - Zusammenhange stehen. Nachdem Tacitus den nur in Bezug auf die Peucinen limitirten Zweifel ausgesprochen hat, ob die genannten drei Völker zum Stamm der Germanen oder Sarmaten zu rechnen seien, sagt er zuerst etwas aus, was den drei Völkern gemeinsam zukommt, dann von jedem einzelnen Volke etwas besonderes. Dabei schien auch der Gegensatz zwischen ora Peucinorum . . foedantur und Veneti multum ex moribus traxerunt ein sehr entsprechender und ganz im Geiste des Tacitns.

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