Figurationen des Dichters und Autorschaft in Heinrich Heines 'Buch der Lieder'

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin (Institut fur Deutsche und Niederlandische Philologie), Veranstaltung: PS Heinrich Heine, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Heinrich Heine hat die Poetik selbst immer wieder zum Thema des Dichtens gemacht. Gemass Karl-Heinz Fingerhut finden sich vor allem in seinen lyrischen Zyklen in fast regelmassiger Wiederkehr Lieder, die die poetologische Konzeption, nach der Heine die sie umgebende Lyrik verstanden wissen mochte, selbst poetisch behandeln." Viele Gedichte beinhalten nicht nur ein poetisches Programm, sondern auch Selbstdarstellungen des Lyrikers und gehoren damit in den Bereich der Stilisierung des lyrischen Ichs. Diese Arbeit beschaftigt sich speziell mit den poetologischen Gedichten im Buch der Lieder (1827). Neben den Figurationen des Dichters wird in einem zweiten Teil des Aufsatzes die Problematik der Autorschaft des Buches der Lieder behandelt. Die Analyse zeigt, dass Heines Gedichte offenbar bewusst in der Schwebe zwischen Kollektivitat und Originalitat, Tradiertem und Gemachtem, gehalten sind. Durch den starken Bezug auf das Volkstumliche wird eine kollektive Autorschaft evoziert. Zugleich betont Heine die Originalitat seiner Dichtungen auf vielfache Weise."
 

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Contents

Untersuchungsgegenstand
1
Zur Ambivalenz von Originalität und Kollektivität im Buch der Lieder
10
Literaturverzeichnis 1718
17
Copyright

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