Fiktion und Geschichte: Alexander der Große im Vorauer Alexanderroman des Pfaffen Lambrecht

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GRIN Verlag, 2010 - 68 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 3,0, Universitat Mannheim (Seminar fur Deutsche Philologie), Veranstaltung: Antikenromane, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte Alexanders des Grossen ist so vielschichtig, dass sie seit nunmehr fast zwei Jahrtausenden den Forscherdrang der Historiker, die Abenteuerlust von Wagemutigen und die Fantasie von Autoren beflugelt. Alexander ist langst uber sich hinaus gewachsen und hat sich zu einem weltumspannenden Phanomen entwickelt. Und wie Ulrich Wilcken bereits bemerkte, hat jeder Gelehrte sein eigenes Alexanderbild. Allerdings ist diese Entwicklung zu einem individuellen Idealbild Alexanders keinesfalls sprunghaft erst in der Moderne aufgetreten. . Feldherren wie Publius Cornelius Scipio Africanus Maior, Kaiser wie Augustus und Konige wie Luis XIV. nahmen ihn zum Vorbild und sein beruhmter Alexanderzug faszinierte Heerfuhrer wie Gelehrte von jeher. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch im Mittelalter Alexanders Ruf als grosser Kampfer und tugendhafter Konig vorbildhaft fur Herrscher in ganz Europa war. Diese Arbeit soll einen der so genannten mittelalterlichen Alexanderromane zum Thema haben. Es handelt sich hierbei um den Alexanderroman des Pfaffen Lamprecht, der wohl um 1150 entstand und wie man es von einem Roman uber einen Vorreiter und Visionar seiner Zeit nicht anders erwarten konnte, in der mittelhochdeutschen Literatur neue Massstabe setz
 

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Contents

Einführung
3
Inhaltsangabe des Romans
7
Personen und erwähnte Namen
10
Zugstrecke und erwähnte Schlachten
20
Schlussbetrachtung und Ausblick
27
Copyright

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