Fiktion und Realität in Max Frischs 'Montauk'

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GRIN Verlag, Oct 1, 2010 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Institut fur deutsche Philologie), Veranstaltung: Hauptseminar "Max Frisch: Dramen und Romane," Sprache: Deutsch, Abstract: Mit Montauk hinterlasst Max Frisch eine Erzahlung, die zugleich eine Autobiographie ist. Der Erzahler beschreibt ein Wochenende, das ein Mann namens Max im Mai 1974 in Montauk, der nordlichen Spitze von Long Island verbringt. Der Text ist das Protokoll einer kurzen Liebesgeschichte, in das sich Gedanken zu vergangenen Erlebnissen des Erzahlers einschieben. Das Erscheinen von Montauk im September 1975 loste einen heftigen Disput aus. Es ging in ihm um die Frage, ob es sich bei Montauk wirklich um eine Erzahlung handle, oder ob es nicht doch vielmehr eine Autobiographie sei, und ob der Text hauptsachlich als fiktional oder als nicht-fiktional gelten konne. In dieser Seminararbeit wird untersucht werden, wie sich Fiktion" und Realitat" in Max Frischs Montauk zueinander verhalten. Ein Hauptaugenmerk ist dabei auf den Prozess der Erinnerung gerichtet, der einerseits die Form einer kritischen Selbstuntersuchung, andererseits die Form eines kreativen Schaffensvorgangs annimmt. Ein weiterer Fokus liegt auf der narrativen Konstruktion von Identitat und der personlichen Vergangenheit des Erzahlers. Im anschliessenden Teil wird die Beziehung von Erzahlen und Vergangenheit in Montauk untersucht. Realitat" soll hierfur als Geschehen, das ein Subjekt fur sich als wahr erkennt, definiert werd
 

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Contents

Einleitung
2
Konstruktion von Identität und Vergangenheit
6
Erzählen und Vergangenheit
12
Zusammenfassung
19
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