Fiktionale Prosa im Siglo de Oro: Ritter, Schäfer und Schelme

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GRIN Verlag, 2008 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: gut+ (2+), Universitat Siegen, Veranstaltung: Einfuhrung in die Literaturwissenschaften / Hispanistik, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Das Siglo de Oro bezeichnet die klassische Epoche der spanischen Kultur, die das 16. und 17. Jahrhundert umfasst. Diese Blutezeit Spaniens ist gepragt durch ein aussergewohnliches und umfangreiches kulturelles Schaffen auf allen Gebieten der verschiedenen Kunste, allen voran der Literatur, aber auch im Bereich der Malerei und Architektur. Neue literarische Gattungen wurden geschaffen, welche die abendlandische Literatur nachhaltig beeinflussten. Insbesondere der spanische Roman erlebte im goldenen Zeitalter eine Phase des glanzvollen Aufstiegs und brachte Werke hervor, die heute zu den beruhmtesten der spanischen Literatur zahlen. Gleichzeitig erlebte Spanien die grosste territoriale Ausdehnung seines Machtgebiets und behauptete damit seine Vormachtstellung innerhalb Europas. Der gelaufige Terminus Siglo de Oro" wird von spanischen Historikern jedoch haufig vermieden, da gerade das 17. Jahrhundert auch mit Machtverlust und dem Niedergang des spanischen Imperiums einherging. Als Gegenstand der Hausarbeit wird die Darstellung der wichtigsten literarischen Gattungen fiktionaler Prosa, des Ritterromans, des Schaferromans und des Schelmenromans unter Berucksichtung der soziokulturellen und politisch-historischen Hintergrunde, sowie der literarischen Kommunikationssituation in der damaligen Zeit dienen. Anhand einer Fallstudie zum pikaresken Roman Lazarillo de Tormes als gesellschaftskritisches Werk, dass sich trotz Zensur und Inquisition durchsetzen konnte, soll zudem bewiesen werden, dass sich literarische Tradition und innovativer Charakter durchaus vereinbaren lasse

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