Fiktionalität als rhetorisches Mittel

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, Note: 1, Private Fachhochschule fur Wirtschaft und Technik Vechta-Diepholz-Oldenburg; Abt. Vechta (Anglistik und Germanistik), 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Hausarbeit wurde im Rahmen eines Hauptseminares in Germanistik geschrieben. Darin wird Fiktionalitat als rhetorisches Mittel betrachtet. Anhand von Hildesheimers "Marbot" wird exemplarisch untersucht, welches Ziel der Autor mit der Verwendung von Fiktionalitat als rhetorisches Mittel verfolgt und welche Wirkung dieses beim Rezipienten erzeugen kann., Abstract: Wolfgang Hildesheimer hat, nachdem er bereits die 1977 erschienene Biografie von Wolfgang Amadeus Mozart veroffentlichte, 1981 das Werk: "Marbot. Eine Biographie" herausgebracht. Wie sich spater herausstellte, handelte es sich dabei tatsachlich um keine Biografie des Sir Andrew Marbot, sondern um einen Roman. In dieser Hausarbeit werde ich der Frage nachgehen, was die Absicht von Hildesheimer gewesen sein konnte, eine fiktive Biografie zu schreiben und diese als faktualen Text zu emittieren. Dabei werde ich nicht inhaltlich auf das Werk eingehen. Mir geht es tatsachlich rein um den Effekt des rhetorischen Einsatzes des fiktionalen Textes. Es sei an dieser Stelle festgestellt, dass die Leser von Hildesheimers "Marbot" durch die bewusste Bezeichnung des Werkes als Biografie getauscht wurden. Diese mussten annehmen, dass die Figur Sir Andrew Marbot wirklich existiert hat. Zur Hinfuhrung zu der Problematik werde ich ein Kapitel darauf verwenden die allgemeine Bedeutung der Mimesis in der Literatur darzustellen. Um die Komplexitat und den Reiz des Gegenstands der Biografie, namlich die Beschreibung des Lebens eines Menschen, zu demonstrieren, werde ich das Thema aus sozialwissenschaftlicher Perspektive skizzieren. Mithilfe der "Zeitschrift fur Literatur" aus dem Jahre 1989/90 mit dem Titel: "Wolfgang Hildesheimer" werde ich
 

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