Fiktionalität und doppelte Ich-Konstruktion: Zur Konstituierung literarischer Ich-Perspektivität am Beispiel des ersten Briefes im "Frauendienst" Ulrichs v. Liechtenstein

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GRIN Verlag, 2008 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin (Institut fur Deutsche und Niederlandische Philologie), Veranstaltung: Aufbauseminar Altere Deutsche Literatur: Ulrich von Liechtenstein, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ulrich von Lichtensteins um 1255 verfasster Frauendienst" gilt als der erste Roman in deutscher Sprache, in dem die Perspektive eines Ich-Erzahlers realisiert wird. Mit den Mitteln der literarischen Textanalyse soll hier Ulrichs bewusstes Spiel mit den Perspektiven fiktiver Ich-Erzahlerinstanzen sowie mit den sich dadurch eroffnenden Moglichkeiten multipler Fokalisierungen durch Erzahlerstimme- und Erzahlermoduspluralitat anhand des ersten 'Buchleins' veranschaulicht werden. Das, Buchlein', ein Minnegeschenk des Erzahlers an seine Dame, stellt als 'Erzahlung in der Erzahlung' eine in den ausseren Erzahlrahmen einmontierte eigenstandige Texteinheit und somit den geeigneten Untersuchungsgegenstand dar, an dem exemplarisch die eingebauten narrativen Ebenen wie auch die Gestaltung der jeweiligen Erzahlerfiguren veranschaulicht werden konnen. und hier der nichtoffizielle abstract fur literaturinteressierte und studis: hot spannender kram. ne tunte von 1255, echt jetzt. hatte seine kleine meise gepflegt, aber sympathischer kleiner verruckter, der ulrich. von seiner frau erzahlt er nicht viel, dafur von einer leicht uberkandidelten teuer berockten angehorigen der 'besseren gesellschaft', die elite von damals, ihr wisst schon, wo jede zehnte gerade mal zwei seiten hintereinander lesen konnte, bevor sie vor erschopfung zusammenbrach, von den anderen neun starben zwei an kindbettfieber, bevor sie in das alter der erwachsenenliteratur kamen, die verbliebenen sieben waren gut gestylt, fast so gut wie heutige junge damen bei studiVZ und konsorten. die prozentzahlen des lesefahigen maskulinen bevolkerungsanteils verschweigen wir dezentdiskret"
 

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