Filmische Montage - Theorie der 1920er/30er Jahre

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GRIN Verlag, 2007 - 44 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universitat Erfurt, Veranstaltung: Seminar, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Literatur war schon immer in gewisser Weise ein Kuriosum, fur die einen, weil sie sie nicht verstehen, fur die anderen, weil sie eben versuchen sie zu verstehen. Mit jeder neuen Kunstform werden auch neue Denkweisen gefordert. Man kann vermuten, dass die Gebruder Lumiere im Jahre 1898 wahrscheinlich nicht erahnen konnten, wie weit ihre Erfindung des "Cinematograph" in Frankreich fuhren sollte. Zumindest wussten sie sicher nicht, dass es zu kontroversesten Debatten und hochsten Formen einer neuen Kunst kommen sollte: die Filmkunst. Nachdem man sich besonders dem Genre der Cowboy- Filme zuwandte, entdeckte man bald die Beliebtheit der Verfilmungen von Theaterstucken, Romanen und Gedichten zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Hier zeigte sich bereits die damals sehr begrenzten Moglichkeiten des Films, da er sich nicht exakt den literarischen Mitteln bedienen kann, er besitzt so zusagen keine Literarizitat im engeren Sinne, sondern musste diese fur sich selbst entdecken und modifizieren. Das Verhaltnis von Wort und Bild ist nicht erst mit dem Aufkommen technisch-apparativer Medien zum Gegenstand kontroverser kultur- und literaturwissenschaftlicher Debatten geworden. Wie mit dem neuen Medium Film ging man schon in der Unterscheidung anderer Kunste vor, allein schon in denen mit einem Verhaltnis von Wort und Bild1. Die alleinige Ubertragung von beliebten Buchern in das filmische Medium sollte jedoch nicht der Hauptbestandteil bleiben, da in diesem Genre die Bucher bessere Moglichkeiten hatten, das Sujet zu ubermitteln.
 

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