Filmrezeption und Filmaneignung: Eine qualitativ-rekonstruktive Studie über Praktiken der Rezeption bei Jugendlichen

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Springer-Verlag, Nov 26, 2009 - Language Arts & Disciplines - 297 pages
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Diese Arbeit berichtet über Praktiken der Regelung des Verhältnisses zwischen Alltagswelten und Filmwelten; insbesondere: Praktiken der Verknüpfung der eigenen Alltagspraxis (bzw. der diese strukturierenden Wissensbestände) mit einer filmisch inszenierten Praxis. Von besonderem Interesse ist dabei die Modifikation habituell verankerter Orientierungen im Zuge der Film-Zuschauer-Interaktion (produktive Aneignung), die als Ressource einer impliziten und spontanen Bildung zu diskutieren ist. In umfassender Auseinandersetzung mit der Rezeptionsforschung (insbesondere der Cultural Studies) und der aktuellen Bildungsforschung (unter Berücksichtigung von Theorien zur ästhetischen Erfahrung) legt die Arbeit ein theoretisch fundiertes und empirisch gesättigtes Konzept der Aneignung von Filmen vor. Es lässt sich so aus der Perspektive einer praxeologischen Wissenssoziologie und mittels der dokumentarischen Methode das heute inflationär verwendete Konzept der Aneignung präzisieren.
 

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Contents

Zur Rekonstruktion von Aneignungsprozessen
13
Rekonstruktion elementarer Rezeptionsmodi
31
Konzepte der Zuschaueraktivität
61
Aneignung aus Perspektive
103
Dokumentarische Interpretation von FilmNacherzählungen
129
Typologie der Rezeptions
147
Produktive Aneignung ästhetische Erfahrung
213
Überblick und Ausblick
263
Literaturverzeichnis
269
Copyright

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Common terms and phrases

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About the author (2009)

Alexander Geimer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Qualitative Bildungsforschung an der Freien Universität Berlin.

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