Fluggastrechte bei Leistungsstörungen des Luftbeförderungsvertrages nach nationalem, europäischem und internationalem Recht

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GRIN Verlag, Feb 13, 2013 - Business & Economics - 29 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Der weltweite Luftverkehrsmarkt boomt. Seit der Liberalisierung des Luftverkehrs in Europa, den USA und vielen anderen Teilen der Welt werden durch die Fluggesellschaften mit steigender Tendenz neue Flugziele, weitere Verbindungen und vor allem preiswerte Flüge angeboten. Die Passagierzahlen steigen entsprechend seit Jahren kontinuierlich an. Die IATA (International Air Transport Association) geht von einer Zunahme der Passagierzahlen im Personenluftverkehr in den kommenden Jahren von 5 bis 6 % weltweit aus. Für viele Menschen, sei es auf Geschäfts- oder Urlaubsreisen ist Fliegen Alltag geworden v.a. wegen der Geschwindigkeit und der Möglichkeit, große Distanzen innerhalb kürzester Zeit zu überwinden. Folgen des steigenden Verkehrsaufkommens sind (zeitweise) Überlastungen des Luftraumes und Engpässe an Flughäfen, was wiederum zukünftig Flugverspätungen und andere Unannehmlichkeiten mit sich bringt. Bereits heute weisen ca. 20% aller Kurz- und Mittelstreckenflüge und ca. 30% aller Langstreckenflüge in Europa eine mehr als 15-minütige Abflug- und/oder Ankunftsverspätung auf. Weiterhin kommt es zu Überbuchungen oder Annullierungen von Flügen, was dazu führt, dass der Fluggast mit Verspätung den Zielort erreicht. In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, welche Ansprüche der individualreisende Fluggast u.a. in den genannten Situationen hat. Das Augenmerk liegt auf Flügen, die nicht im Rahmen einer Pauschalreise angetreten werden d.h. der Fluggast schließt einen Luftbeförderungsvertrag mit dem Luftfahrtunternehmen. In der Praxis betrifft dies die Beförderung im Fluglinien- oder Gelegenheitsverkehr, der aufgrund des enormen Wachstums des Billigflugsektors, des Geschäftsreiseverkehrs und der zunehmenden individuellen Organisation des Urlaubes zunehmend an Bedeutung gewinnt. Bei Leistungsstörungen bilden nationale, europäische und internationale Rechtsvorschriften den Haftungsrahmen, die im Verlauf der Arbeit näher erläutert werden, insbesondere der Anwendungsbereich, die wichtigsten Bestimmungen sowie das Zusammenwirken der einzelnen Vorschriften.
 

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Contents

Europäisches Gemeinschaftsrecht VO EG Nr 2612004
10
Internationales Einheitsrecht Das Montrealer Übereinkommen MÜ
20
Fazit
26

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Common terms and phrases

Abflug absolutes Fixgeschäft Airline Allgemeine Beförderungsbedingungen Ankunftsverspätung Annullierung Anschlussflug Ansprüche Antalya aufgegebenes Gepäck aufgrund Ausgleichsleistungen Ausgleichszahlung Beförderung Beweislast bzgl Dähne Drittstaat ebenda Endziel entfällt entlasten Ersatzflug EuGH Europäischen Fixgeschäft flugbetriebsbedingt Fluggast Fluggastes darstellt Fluggastrechte Fluggastrechte-VO gewährt Flughafen Flugplanung Flugpreis Flugüberwachung Flugverspätung Flugzeug frachtführer Frankfurt/M Frankfurt/MRRa Führich Gefährdungshaftung gelten unmittelbar geltend gemacht Gepäckverspätung geplanten Fluges grundsätzlich H./Bohle Haftung IATA ICAO International Janköster konkreter Schaden Leistung Leistungsstörungen Leistungsstörungsrecht Luftbeförde Luftbeförderungsvertrag Luftfahrt Luftfahrtunternehmen Luftfrachtführer Luftverkehrs LuftVG Maßnahmen Mindestrechte Montrealer Übereinkommen MÜ regelt muss Nachweis nachweisbar nationalem Recht Nichtbeförderung NJW-RR Obhut des Luftfrachtführers Passagier Pauschalreise Personen Personenschäden Pflichtverletzung Reisegepäck Reiserecht Rückflug Rücktritt rungsvertrag satzansprüche Schadenser Schadensersatz Schadensersatzansprüche Schutz Schutzlücke sellschaft Sonderziehungsrecht sowie Stunden technische Defekte TranspR Turbolenzen Überbuchung Unfall Verordnung EG Verschulden der Fluggesellschaft verschuldensunabhängig verspätet Vertrag Vertragsstaat Verzögerung Vorsatz oder Fahrlässigkeit Vorschriften Warschauer Abkommen Werkvertrag Werkvertragsrecht Wetterbedingungen z.B. Verdienstausfall Zielflughafen Zielort Zubringerfluges zumutbaren zwin

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