Flurneuordnung - Grundlagen und Instrumente

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GRIN Verlag, Oct 28, 2006 - Science - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,0, Hochschule Anhalt - Standort Bernburg, Veranstaltung: Flurneuordnung, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Flurneuordnung ist ein Verfahren zur Neuordnung des ländlichen Raumes. Als Vorläufer gelten die sog. Feldbereinigung, Verkopplung, Konsolidation, Vereinödung, Gemeinheitsteilung, Umlegung und Separation. Ein Überblick zur geschichtlichen Entwicklung findet sich im Anhang A (S. 30).* In früherer Zeit war die Flurbereinigung hauptsächlich eine agrarstrukturelle Ordnungsmaßnahme. Inzwischen ist sie ein umfassendes Verfahren zur nachhaltigen, einkommenswirksamen Weiterentwicklung und Förderung ländlicher Räume insgesamt. Sie leistet einer markt- und umweltgerechten Produktion in Land- und Forstwirtschaft Vorschub und dient somit auch der Schaffung und Sicherung bestehender Arbeitsplätze - nicht nur in diesen Branchen. Auch die Allgemeinheit profitiert davon: vielfältige Kulturlandschaft wird bewahrt, infrastrukturelle Projekte der Dorf- oder Regionalentwicklung werden unter ökologischen wie ökonomischen Gesichtspunkten in örtlichen Maßnahmen umgesetzt. Im Rahmen dieser Hausarbeit werden praxisbezogene Grundlagen und Instrumente der heutigen Flurneuordnung dargestellt. Zunächst folgen zur Einführung im nächsten Kapitel angestrebte Ziele und Leistungen. Rechtliche Grundlagen werden im dritten, die Gliederung der Flurneuordnungsbehörden im vierten Kapitel betrachtet. Den unterschiedlichen Verfahrensarten ist das fünfte, entsprechenden Ablaufschemata das sechste Kapitel gewidmet. Im siebten Kapitel wird eine Auswahl wesentlicher Stichpunkte aus dem Bereich der Flurneuordnung erörtert. Die relevanten Fachbegriffe werden im Glossar zusammengefasst und definiert. Ein Resümee im achten und letzten Kapitel beschließt diese Arbeit, die in erster Linie als Nachschlagewerk zur ersten Information gedacht ist. Neben dem bundesweit verbindlichen Flurbereinigungsgesetz haben die Länder ergänzende Regelungen verfügt. Unter Berücksichtigung dessen, beziehen sich einige Abschnitte auf das Bundesland Baden-Württemberg. Dieses Beispiel wurde gewählt, da hier die Flurneuordnung, außer in der Land- und Forstwirtschaft, überdies auch im Weinbau von großer Bedeutung ist.
 

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Contents

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III
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Abfindung Abmarkung Abzug Agrarordnung NRW 2006 allgemeine Landeskultur Alter Bestand Anhörungstermin Arge Landentwicklung Ausführungsanordnung Ausführungskosten Bad Mergentheim Bayerisches Staatsministerium Behörden Bekanntgabe Beschleunigte Zusammenlegung Beteiligten Bewertung Bewirtschaftung Bewirtschaftungskonzeptes Biotop Bodenklassen Bodenordnung Bodenschätzungsgesetz BSLF Dorfentwicklung Eigentümer Entschädigungen Erschließung Flächen Flur Flurbereinigung Flurbereinigungsbehörde Flurbereinigungsbeschluss Flurbereinigungsgebiet Flurbereinigungsgesetz Flurbereinigungsplan Flurbereinigungsverfahren Flurneuordnung Flurneuordnung und Landentwicklung Flurneuordnungsverfahren Flurstücke Förderung Forstwirtschaft Freiwilliger Landtausch Freiwilliger Nutzungstausch Gebietskarte Gebietsübersichtskarte Gemeinden gemeinschaftlichen Anlagen Gesetz Gewässernetz Gewässerplan mit landschaftspflegerischem Grundbuch Grundlage Grundstückseigentümer Information Internet Kapitalisierungsfaktor Kataster Kosten Land Landentwicklung Landentwicklung Bayern Landesamt für Flurneuordnung Ländlichen Raum landschaftspflegerischem Begleitplan Landwirte Landwirtschaft Lauda-Königshofen letzter Zugriff Maßnahmen Naturschutz neuen Grundstücke Neugestaltung Neuordnung Nutzung Obere Flurbereinigungsbehörde öffentliche Anlagen Öffentliche Bücher Planung Rebflurbereinigung Regel Schaffung Schlussfeststellung siehe sowie Teilnehmer Teilnehmerversammlung Träger öffentlicher Belange Unternehmensverfahren Vereinödung Verfahren Vermessung Verwaltung für Agrarordnung Verwaltungsakt Verwaltungsvorschrift VFL Baden-Württemberg 2006 Vorläufige Besitzeinweisung Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Vorstandsmitglieder Wege Wertermittlung wertgleichen Wertrahmen Wertverhältniszahl Wunschtermin Ziele zuständige Untere Flurneuordnungsbehörde Zuteilung der neuen

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