Fortuna diagrammatica: das Rad der Fortuna als bildhafte Verschlüsselung der Schrift De Consolatione Philosophiae des Boethius

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Peter Lang, 2009 - Art - 309 pages
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Ausgehend von der Schrift des Boethius De Consolatione Philosophiae wird das mittelalterliche Rad der Fortuna als ein komplexes, textsubstituierendes Zeichen mit memorialer Funktion verstanden. Das Bild des Gl cksrades konnte in diagrammatischer Komplexit t einem Text zur Seite gestellt werden und so die Funktion eines Kommentares bernehmen. Die Untersuchung zeigt, wie das Radschema in seiner weiteren Entwicklung von einem Element des kollektiven monastischen Ged chtnisses zu einem gruppen bergreifenden Bild der kulturellen Erinnerung wurde, so da es in seiner eindringlichen Repr sentation von jedem Betrachter unmittelbar als ein Zeichen des verg nglichen Gl ckes verstanden werden konnte.
 

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Contents

Dank
11
Boethius
25
Schrift und Bild im Mittelalter
75
Jahrhunderts
104
Fortunaräder
139
De consolatione
152
Schluß
233
Literaturnachweis
249
Abbildungsnachweis
309
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2009)

Der Autor: Matthias Vollmer, geboren 1959 in Hamburg, studierte Kunstgeschichte und Philosophie mit Schwerpunkt Mittelalter und Renaissance sowie Orientalistik und Literaturwissenschaft und an der Freien Universit t Berlin.

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