Fortuna und Virtu in Niccolo Machiavelli's Il Principe

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GRIN Verlag, Oct 5, 2005 - Political Science - 15 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die politische Theorie, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die politischen Schriften Niccolò Machiavelli`s, insbesondere Il Principe,polarisieren seit Erscheinung ihre Leserschaft. Ein Teil sieht in ihnen die Niederschriften eines grausamen Machtpolitikers, der andere Teil verteidigt seine Erkenntnisse durch die Einbindung in den historischen Kontext und dadurch, dass diese letztendlich auf das Gemeinwohl abzielen. Manche halten Machiavellis Werke nur für seine Zeit bedeutend, andere für immer noch aktuell und missbrauchen ihn nicht selten, indem sie seine Schriften bruchstückartig wiedergeben. Egal welche Position man dazu bezieht gilt Machiavelli als ein bedeutender politischer Denker, dessen Ideen als Beginn der Neuzeit in der politischen Theorie gelten. Machiavelli distanziert sich nicht nur von der Religion, indem er allein den Charakter der Religion für Politik als wichtig erachtet, sondern lehnt auch, entgegen der früheren Gegebenheiten in der politischen Theorie, eine metaphysische Begründung seiner Ideen ab. An deren Stelle tritt „die politische Aktivität, das zielgerichtete Tun des Menschen.“. Dies umschreibt bereits einen der Zentralen Begriffe Machiavellis Theorie und zwei dieser Begriffe,fortuna und virtù,werden in dieser Arbeit, ohne Bezug auf eine der oben erwähnten Positionen, vor allem in den Kapiteln IV und XVII-XXVI aus Machiavelli`s Il Principe, näher betrachtet und deren Bedeutung im seinem Gesamtmodell des idealen Herrschers erläutert.
 

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