"De iure magistratum" von Theodor Beza. Motive, Merkmale und demokratischer Gehalt der politischen Theorie der Calvinistischen Monarchomachen

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GRIN Verlag, Feb 2, 2006 - Political Science - 30 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar: Demokratietheorien, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zur Einführung in die Thematik der vorliegenden Seminararbeit soll zunächst der Begriff „Monarchomachen“ definiert werden. Wörtlich übersetzt bedeutet „Monarchomachen“ „Königsbekämpfer“. „Monarchos“ kann aus dem Altgriechischen übersetzt werden mit „Alleinherrscher“, „machesthai“ bedeutet „kämpfen“. In dieser Kategorie, 1601 geprägt von William Barclay, wurden die politischen Theoretiker subsumiert, die im 16. Jahrhundert in ihren Schriften „die souveränen Herrschaftsansprüche der Fürsten einzuschränken und dabei ihre religiösen Interessen [versucht hatten, zu] verteidigen“. Jürgen Dennert kritisiert, dass sich die Kategorie „Monarchomachen“ zu einem Sammelbecken aller das Königtum bekämpfenden Kräfte entwickelt hat, und im Zuge dieses Prozesses ihre wissenscha ftliche Schärfe eingebüßt hat.4Aufgrund der vie lfältigen politischen Motive, der verschiedenen konfessionellen Gebundenheiten und der enormen Zeitspanne, wird der Begriff Monarchomachen verwässert, wenn alle Vertreter ohne weitere Differenzierung unter dieser Kategorie eingeordnet werden.Dennert schlägt folgende Gruppierung vor: die spanischen Jesuiten, die englischen Katholiken, die schottischen Reformierten und die französischen Katholiken vor und nach der Ba rtholomäusnacht, außerdem die Juristen des französischen Parlaments sowie die Reformierten während der Religionskriege. Bildheim kategorisiert wie folgt: Auf der einen Seite die „‚Calvinistischen Monarchomachen’ “, wobei er in dieser Kategorie die „‚Lutheranischen Monarchomachen’“ mit einordnet und auf der anderen Seite die „‚Katholischen Monarchomachen’ “.
 

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