Frames — Framing — Framing-Effekte: Theoretische und methodische Grundlegung des Framing-Ansatzes sowie empirische Befunde zur Nachrichtenproduktion

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VS Verlag für Sozialwissenschaften, Jul 30, 2003 - Language Arts & Disciplines - 248 pages
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1 Der Buchtitel ,,Frames - Framing - Framing-Effekte" reflektiert den Anspruch ei ner breiten kommunikationswissenschaftlichen Standortbestimmung des Framing Konzepts: Wir streben eine theoretische Grundlegung siimtlicher Perspektiven des Framing-Ansatzes an, die dem bislang durchaus berechtigen Vorwurf der Vagheit des Framing-Konzepts entgegentreten kann. Daneben diskutieren wir methodische Vorschliige und bieten Alternativen an. Weiter verfolgt wird die Kommunikator perspektive. Dafiir schlagen wir ein Framing-Modell der Nachrichtenproduktion vor, aus dem wir entsprechende Annahmen und Hypothesen ableiten und in einer breit angelegten Untersuchung empirisch uberpriifen. Unser Verstlindnis von Frames, Framing und Framing-Effekten basiert auf einer griindlichen Bestandsaufuahme relevanter psychologischer und soziologischer Forschung (Kapitel 2). Aus der fehlenden Aufarbeitung solcher Grundlagen erkUi ren sich viele Desiderata bisheriger Framing-Studien: So ist z.B. unklar, was spezi tisch mediale Framing-Effekte ausmacht oder worin sich Konstrulcte wie ,Frame' und ,Schema' uberhaupt unterscheiden. Viele Arbeiten bieten dazu gar keine oder wenig uberzeugende Vorschliige. Aus psychologischer Perspektive (KapiteI2.1) in teressieren Formen der Wissensrepriisentation und deren Vernetzung, Phiinomene und Modelle der Informationsverarbeitung (z.B. Priming) sowie psychologische Framing-Effekte. Aus soziologischer Perspektive (Kapitel 2.2) interessieren die in terpretative Soziologie - v.a. die Wissenssoziologie - sowie Ansiitze zu Diskurs mustern, Deutungsmustern und sozialen Rahmen.

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About the author (2003)

Bertram Scheufele ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Universität München.

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