Franz Liszts Aufsatz zu Robert Schumann

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GRIN Verlag, Mar 18, 2004 - Music - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1-2, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Musikwissenschaftliches Institut Tübingen), Veranstaltung: Seminar: Franz Liszt - Die Schriften zur Musik, Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem Liszt sich in Weimar niedergelassen und seine Virtuosenlaufbahn aufgegeben hatte, konnte er sich einem neuen Ziel zuwenden: der poetischen Musik. Dazu zählte auch die Aufführung signifikanter Werke Schumanns; 1849 „Scenen aus Göthe’s Faust“, 1851 „Die Braut von Messina“, 1852 „Manfred“ und schließlich 1854 die 4. Sinfonie d-Moll, das Klavierkonzert a-Moll und das Konzertstück für 4 Hörner F-Dur. Auf eine Bitte Franz Brendels, dem damaligen Herausgeber der „ Neuen Zeitschrift für Musik“, rezensierte er die soeben erschienen „Gesammelten Schriften über Musik und Musiker“ im Jahr 1855. Neben der Würdigung Schumanns als Komponist und Wegbereiter einer Symbiose aus Literatur und Musik verlangte dessen Kritikertätigkeit Liszts besondere Aufmerksamkeit. Durch Schumanns literarische Bildung war es ihm möglich, die Musikkritik zu einer Kunstform sui generis zu machen. Die Bedeutung Schumanns Kritikertätigkeit spiegelt sich dementsprechend auch in Liszts Aufsatz wieder und bildet neben der Programmmusik den Kernpunkt seiner Würdigung. Diese Arbeit folgt dem Textaufbau und will neben den anderen zwei Aspekten vor allem Liszts Würdigung der Musikkritik Schumanns behandeln.
 

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