Göttingische gelehrte Anzeigen, Volume 3

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Weidmannsche Buchhandlung, 1836 - Books
 

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Popular passages

Page 2047 - Wardoe bei Lappland und seine Beobachtung des VenusDurchganges im Jahre 1769. Aus den aufgefundenen Tagebüchern geschöpft und mit Erläuterungen begleitet von Carl Ludwig Littrow.
Page 1686 - Flenonen erst durch die comparative Sprachkunde — und zwar meist mit einer Evidenz, wie sie in historischen Wissenschaften nur irgend verlangt werden kann — bestimmt wird, und die spezielle Geschichte der einzelnen Sprachen erst dadurch einen Boden gewinnt, auf dem sie auch das scheinbar Willkürliche und Regellose großentheils als Glieder eines schönen, gesetzmäßig entwickelten Ganzen nachweisen kann.
Page 1679 - Ermittelung einzelner Facta, die sie in ihre Tabellen eintragen will, noch auch die Gewinnung abstrakter Formen, die es ihr etwa von den Erscheinungen abzuziehen gelingt, sondern die ganze volle Auffassung des antiken Geisteslebens in Verstand, Gefühl und Phantasie zum Ziele...
Page 2014 - Die fossilen Zähne und Knochen und ihre Ablagerung in der Gegend von Georgensgmünd in Bayern.
Page 1686 - Stab gebrochen wild : so scheint Herr H. keine richtige Vorstellung von dem Zwecke und der Bedeutung dieses Studiums zu haben, wenn er nur den Nutzen davon absieht, daß man dieselben Worte in verschiedenen Sprachen wiederfinde ; da doch die Sache so steht, daß die ursprüngliche Gestalt der meisten Wurzeln, vieler...
Page 1688 - Grammatik als eine reine formale Disciplin zu betrachten, während doch nur Kritik und Hermeneutik das Organon der Philologie bilden, und die Sprachkunde eben so gut zum Inhalt gehört, wie die übrige Alterthumskunde. Gerade daraus geht ja die Forderung hervor, daß, während Hr. H. einige Theile der griechischen Sprache zum Gegenstand einer rein logischen Analyse gemacht hat, nun eine historische Behandlung Noch thue, wodurch erstens die...
Page 1691 - ... Kunstformen dieser Werke nicht verstehen wird und auch die Sprache nicht für ihn die durchsichtige Hülle des Gedankens und der volle Ausdruck des Geistes sein wird, sondern mehr ein Tummelplatz für einzelne, sich in'S Spitzfindige verirrende Observationen und eine rechthaberische Disputirsucht. Mit andern Worten: die wissenschaftliche Kenntniß des Alterthums in allen Richtungen seines Lebens dient nicht etwa bloß den alten Schriftstellern hie und da zur Erläuterung; die Schriftsteller selber...
Page 1719 - Menschengeist in seiner ferneren Verwirklichung, die noch nicht am Ende ist.) In dem Menschengeiste aber begreift sich das Wirkliche, das Leben. Darum trägt die Sprache den Begriff des Lebens, wie er dem Menschen an seiner Stelle im Ganzen möglich ist, und eben damit die Philosophie in sich.
Page 1686 - Studiums: als wenn nicht auch in der Philologie von jeher eine Theilung der Arbeit des Forschens bestanden hätte, und mehr als die wichtigsten und am meisten gesicherten Ergebnisse zu wissen, einem Einzelnen zur Pflicht gemacht werden könnte. Die Sache...
Page 1558 - Paon der Nahrungen Wahl nicht: Jenem behagt ein Genuß, der Andern in Gift sich verwandelt. Jeglicher sey sein eigner Beralher oder erkunde.

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