Göttingische gelehrte Anzeigen, unter der aufsicht der Königl. gesellschaft der wissenschaften

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Page 300 - Nicht unklug läßt der Verfasser den Vorhang fallen, ohne daß der Leser zuversichtlich das Schicksal der Unglücklichen weiß, für die der Bräutigam um Gnade zu flehen abgeht, und in Ansehung der günstigen Umstände solche zu erhalten hoffen kann.
Page 299 - ... (1776, Zugabe S. 454). Interessanter ist aber, daß auch die Rezension der Wagnerschen Kindermörderin günstig ausfällt. Denn auch hier, wie in Hahns Tragödie, müßte ja allerlei „Niedriges" in Wort und Handlung Hallers Unwillen erregen. Das tut es zunächst auch: der Kritiker ist ungehalten, „da wir in dem ersten Auftritte uns in einem sehr niederträchtigen Hause fanden, wohin ein deutscher Lovelace eine junge tugendhafte, ihn aber liebende Schöne gelockt und wo er ihre Mutter durch...
Page 237 - Ueberlassung an eine lebhafte Begeisterung; oft sey er matt und platt, seine Schlachten seyen ohne Hitze, ohne Umstände, weit unpoetischer als die Schlachten im Telemaque. Es ist richtig, daß C. mehrentheils Grund hat. Aber wehe einem jeden Dichter, wenn man mit einem solchen Vergrösserungsglase seine Fehler durchsuchte!
Page 299 - ... Straßburg erwartet werden können, grobe Worte, auch Prügel. Aber am Ende hat doch das Ganze viele Natur und eine nützliche Absicht. Die Unglückliche muß zu einer Waschfrau flüchten, wo die elende Wirtin ihr keine Lebensmittel mehr reichen will. Ihr Liebhaber scheint in einem untergeschobenen Brief sie zu verlassen. Ihr Vater ist ein harter Mann, den sie aufs äußerste fürchtet. Ihre Mutter hat eben der Kummer getötet. Sie vernimmt, daß ihre Schande bekannt ist. Aus Verzweiflung, und...
Page 299 - Nachwärts aber reuete es uns nicht, das Schauspiel gelesen zu haben. Freilich sind die Sitten völlig, wie sie bei geringen Leuten zu Straßburg erwartet werden können, grobe Worte, auch Prügel. Aber am Ende hat doch das Ganze viele Natur und eine nützliche Absicht. Die Unglückliche muß zu einer Waschfrau flüchten, wo die elende Wirtin ihr keine Lebensmittel mehr reichen will. Ihr Liebhaber scheint in einem untergeschobenen Brief sie zu verlassen. Ihr Vater ist ein harter Mann, den sie aufs...
Page 828 - Franzöaiaehen übersetzt und mit Anmerkungen und Zusätzen versehen von J. Mauvillon. Hannover, in der Hof buchhandlung der Gebrüder Helwing, 1778. 7 vols. 8vo. See Sabin 68095. Translation of : Histoire philosophiqne et politiqne . . . Amsterdam, 1772—74.
Page 243 - Dante war ein Original und seine freilich nicht allemal genau eingeschränkte Einbildung schöpferisch" (1775, Zugabe S. 240). Vgl. 1777, Zugabe S. 245: „Wider den Dante: aber was waren zu des Dante Zeiten die Dichter anderer Europäer?" 1768, S. 1088: „Die Bilder sind höchst verwunderlich, man muß aber auf die Zeit zurücksehn, in welcher Dante dichtete.
Page 333 - Älter» thümern in der Gegend und auf dem Gebirge bey Homburg vor der Höhe auf 2 vctavbogcn mitgetheilt, die Beweise enthält, daß derTauuuS das Gebirge bey Homburg seyn könne. Diese grün» den sich vorzüglich auf die zu Heddernheim gefuu, denen Genies, die, wie dem Hrn.
Page 49 - Zweifel zu ziehen: [...] wir kennen einen Theil der hier abgemahlten Männer, und zum Theil genauer, als es Hrn. Lavater möglich ist; aber unmöglich können wir in ihrem Gesichte die subtilen zusammen gesetzten Kräfte finden, die Hr. L. an denselben entdeckt. Von einigen glauben wir auch so viel zu wissen, daß sie die Eigenschaften ganz und gar nicht besitzen, die man hier aus ihrem Gesichte erräth.
Page 335 - Mit dem größten Verdrusse haben wir indessen die hier, mit vielem Witze und einer giftigen Spötterey angebrachte, Verläumdung der geoffenbarten Wahrheiten gelesen. Wir zeigen auch einen Theil derselben an, deren Widerlegung eben nicht schwer ist.

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