GATT-rechtliche Rahmenbedingungen der europäischen Integration

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GRIN Verlag, Jan 10, 2012 - Law - 30 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: sehr gut, Universität Passau, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Scheitern der ITO (Internationale Handelsorganisation) bildete das GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) – das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen – ab 1947 zusammen mit anderen ergänzenden Abkommen die erste Welthandelsordnung, welche schließlich 1995 in das WTO-System überging. Das GATT zielte darauf ab, ein marktwirtschaftlich orientiertes Weltwirtschaftssystem zu errichten, in dem protektionistische nationale Interessen zurückgedrängt werden sollten. Dazu wurden in der Präambel des GATT die Erhöhung des Lebensstandards durch die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Vertragspartnern, die Verwirklichung der Vollbeschäftigung, die Steigerung des Niveaus des Realeinkommens und der Nachfrage als Ziele angeführt. Um diese verwirklichen zu können, stellt das GATT Regeln auf, die u.a. die spürbare Reduktion der Zölle und andere Handelsschranken sowie die Beseitigung von Diskriminierungen im internationalen Handel zum Thema hatten. Obwohl die Liberalisierung des Welthandels sehr große Erfolge verzeichnete, konnte in den Jahren nach der Entstehung des GATT eine zunehmende Tendenz zur Bildung von Wirtschaftsblöcken festgestellt werden, was teilweise auf Kritik stieß, da die Bildung von Blöcken im Widerspruch zu der Theorie des multilateralen Freihandels als damals führendes Konzept stand. Doch die Bildung von regionalen Integrationszonen in Europa (wie z.B. die EFTA, EG) war nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem auch politisch motiviert, wofür zusätzlich die Globalisierungstendenzen als Katalysator für die Bildung weiterer Integrationszonen dienten. In der Folge soll nun auf die EG (bzw. ihre Vorgängerorganisationen) eingegangen werden und die wichtigsten durch die europäische Integration aufgeworfenen Probleme kurz erörtert werden.
 

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Abkommen AETR AKP-Staaten anhand annähernd den gesamten aufgrund Auslegung ausschließliche Zuständigkeit begründen Bereich Bestimmungen bezüglich Bildung Bindung der Gemeinschaft Drittstaaten EG-Vertrag EGKS Entwicklungsländer EuGH Europäischen Gemeinschaften europäischen Integration Europäischen Union Europarecht Europarecht in Fällen Europarecht Rdnr EWG-Vertrages Freihandelszonen GATS GATT-Konformität GATT-Rechts GATT-Vertrag gemäß Art gemeinsame Handelspolitik Gemeinsamen Zolltarifs Gemeinschaftsrecht Gemeinschaftsrechtsordnung Generalanwalt Gerken gesamten Handel Gutachten 1/94 WTO Gutachten 2/91 Haftung der Gemeinschaft Herdegen Hilpold Hummer/Simma/Vedder Innenverhältnis Interfood International Fruit Company Internationale Organisation internen Kommission konnte liberalisierten Lomé-Abkommen Maßnahmen Master of Laws Mitgliedsstaaten muss Nederlandse Spoorwegen Portugal/Rat Präferenzabkommen Primärrecht Prinzip Rahmen Rechtsposition Rechtsprechung Rechtsschutzmöglichkeiten Regelungen Regionale Integration regionale Integrationszone regionale Präferenzzone somit SPI und SAMI Staatensukzession stellt Stillegungsfonds Streinz TRIPS Union and World unmittelbare Anwendbarkeit unmittelbare Wirkung Urteil Uruguay-Runde Verb Vertrages Vertragsparteien Verwirklichung völkerrechtliche Verpflichtungen Völkerrechtssubjektivität Vorschriften Weiters Welthandels Welthandelsordnung Welthandelsorganisation wobei WTO-Organen WTO-Rechts WTO-Übereinkünfte XXIV GATT Zölle und Handelsvorschriften Zollunion Zuständigkeit der Gemeinschaft

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