GWF; Das Gas- und Wasserfach, Volume 5

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R. Oldenbourg., 1862 - Gas manufacture and works
 

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Page 56 - Temperatur des Flammeninnern und des Mantels nimmt natürlich nach oben stark zu, und daher ist der leuchtende Theil, in welchem der Kohlenstoff durch die Hitze ausgeschieden wird, unten eine ganz dünne Hülle des dunkeln Kegels, weiter oben aber, wo die Temperatur, bei der die Kohlenwasserstoffe in C und H zerfallen, sich bis in die Mitte erstreckt, erfüllt er das ganze Innere, so dass man hier eine massiv leuchtende Flamme hat. Indem dann der freie Kohlenstoff dem sauerstoffreichen Schleier sich...
Page 66 - ... when the water in the lower part thereof is on the point of entering into or going out from the said chambers: that is to say, when the water at the lower part of the wheel is on the point of quitting any chamber, the pipe of entry shall be open to admit gas into the said chamber, which gas expels the water from it through the passage of communication into the adjacent chamber, until the first mentioned chamber becomes filled with gas, and the second mentioned chamber becomes filled with water;...
Page 9 - Steiue jedoch, welche aus demselben Thone verfertigt sind, müssen vollständig gleich von der Hitze angegriffen sein; sobald einer mehr gelitten als der andere aus demselben Materiale , so haben sich während des Blasens Düsen verstopft, die Temperatur war nicht gleichmassig und der Versuch ist zu verwerfen. Auf diese Art enthält jeder Versuch die Controle seiner Richtigkeit. Giebt man während der ganzen Dauer der Probe eine Windpressung von '/j...
Page 21 - ... wechselnden Höhen des Miniscus eine Correction anbrachte, die ebenfalls wesentlich zur Vermehrung der Genauigkeit beiträgt. Ich beabsichtigte also zu elektrolytischem Knallgase 1) Grubengas mit ungenügender Luft und 2) Elaylgas mit ungenügender Luft zuzufügen und nach der Verpuffung die Producte zu untersuchen, ob sich Kohlenstoff ausgeschieden und nur Wasser sich gebildet hätte, oder nur Kohlenoxyd und Kohlensäure oder Wasser und die Oxyde des Kohlenstoffs. Bei dem vorläufigen Versuche,...
Page 23 - NB. Bei der Analyse von entzündlichen Gasen braucht man zur Verpuffung nicht Sauerstoff und dann noch Luft hinzuzufügen, sondern blos Luft, da hiermit allein die Verpuffung ebenfalls genau vor sich geht, und man eine Operation und Messung erspart. Das zu den Verpuffungen benutzte Knallgas war vollkommen rein und verbrannte ohne Rückstand; es war vorher in für alle Versuche genügender Menge bereitet worden. Das Elaylgas, aus Alkohol und Schwefelsäurehydrat in einer viel Bimsteinstücke enthaltenden...
Page 41 - Die Schule der Mechanik. Für den Selbstunterricht besonders des praktischen Mechanikers und Handwerkers, sowie für den Gebrauch an technischen Lehranstalten gemeinfaßlich dargestellt und mit Zugrundelegung von Delaunay's Elementarbuch der theoretischen und angewandten Mechanik bearbeitet.
Page 21 - ... es hatte also der Sauerstoff des Knallgases (ich werde es nun in Symbolen H, O bezeichnen) sich nicht nur nicht mit seinem dazu gehörigen freien Wasserstoffe verbunden, auch nicht mit dem H des C4H4, auch hatte sich kein Kohlenstoff ausgeschieden, vielmehr war der C zu CO verbrannt, der H des C4H4 frei geworden, und der H des Knallgases frei geblieben, also brauchte ich künftig nicht noch Sauerstoff oder Luft zuzusetzen. Das Verhältniss dürfte um so mehr der Beachtung werth erscheinen, als...
Page 14 - Wasserstoffs. (Wie wir später sehen werden, ist es höchst wahrscheinlich, dass die Verbrennung durch den Sauerstoff der Luft blos in dem nicht mehr leuchtenden Theile, dem Schleier, der Flamme stattfindet, und höchstens noch in dem nächst angrenzenden leuchtenden Mantel; und ferner, dass gar kein schweres und leichtes Kohlenwasserstoffgas mit Sauerstoffgas in Berührung kommt, sondern nur Kohlenstoff und Wasserstoff in freiem Zustande.) — Die erwähnten Annahmen zur Erklärung des Leuchtens...
Page 56 - Mantels, der ihm zunächst liegt; denn es ist unmöglich, dass durch eine Schicht glühenden Wasserstoffs und Kohlenstoffs eine Spur Sauerstoff eindringen kann. Die sich im Innern befindenden Verbrennungsproducte sind blos durch Diffusion dahin gekommen. Die ganze Hitze der Flamme stammt also vom Schleier, der Verbrennungszone, her; die Temperatur des Flammeninnern und des Mantels nimmt natürlich nach oben stark zu, und daher ist der leuchtende Theil, in welchem der Kohlenstoff...
Page 14 - ... eine grössere Verwandtschaft hat, als zum Kohlenstoff, nämlich Chlorgas, das sich bekanntlich auch bei Weissglühhitze nicht mit Kohlenstoff verbindet, mit Wasserstoff aber bei gewöhnlicher Temperatur. Zündet man das ganze Gemenge an, so brennt das vorher schlechte Gas mit schön leuchtender fast russender Flamme ; nach Wiederentfernung des Chlors durch Kalihydrat brennt es dagegen so blau wie zuvor. Ebenso wird Grubengas durch Beimengung von Chlor stark leuchtend; wenn der Sauerstoff stärkere...

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