Gaius und der Senat - Untersuchungen zum Verhältnis zwischen dem Kaiser Gaius und dem Senat von 37 bis 41 n. Chr.

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GRIN Verlag, Jan 17, 2012 - History - 20 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: „Caligula war derjenige Kaiser, der demonstrierte, was höchste Laster an der höchsten Stelle bewirken können“1. So umreißt der Philosoph Seneca knapp die ungefähr vierjährige Regierungszeit des Princeps Gaius Caesar Augustus Germanicus. Dieses negative Geschichtsbild findet ihren Beginn in den Schriften Senecas sowie Suetons und setzt sich bis in die heutige Geschichtsforschung fort. Denn erst seit wenigen Jahrzehnten wird die Herrschaft des Gaius erneut problematisiert und aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Jedoch setzt sich als strukturelles Merkmal der Auseinadersetzung mit dieser Thematik die Institution des Senats durch. So wird der Principat des Gaius an seinem Verhältnis zum Senat gemessen und analysiert. Aus diesem Grund soll sich die vorliegende Hausarbeit mit dem Titel „Gaius und der Senat - Untersuchungen zum Verhältnis zwischen dem Kaiser Gaius und dem Senat von 37 bis 41 n. Chr.“ mit diesem entscheidenden Aspekt befassen. Nachdem der augusteische Principat in seinen Grundzügen kurz umrissen werden soll, um in Abgrenzung zu seiner Herrschaft das veränderte Verhältnis Gaius zum Senat besser herauszukristallisieren, werden im Anschluss daran die für die Arbeit relevanten antiken Autoren vorgestellt. Denn auf Grundlage einer Auseinandersetzung mit den Entstehungshintergründen der Werke soll eine genaue Analyse der Quellen in Hinblick auf das Verhältnis zwischen dem Senat und dem Princeps vorgenommen werden. Hierbei orientiert sich die Arbeit an der Chronologie der Ereignisse, um die Ursache- Wirkungsprinzipien gezielt hervorzuheben. Angefangen mit dem Amtsantritt, bei dem die Beteiligung der Senatoren beachtet werden soll, wird darauf aufbauend die frühe Regierungspolitik erörtert und in Kontrast zu seiner späteren Herrschaft gesetzt. Hierbei werden besonders die Hintergründe des Regierungswandels, sowie die Folgen für den Senat und ihre Reaktion auf den Machtverlust näher analysiert. Abschließend folgt eine Problematisierung der Beteiligung der Senatoren an der Ermordung Gaius. Als wichtigste Quellen liegen dieser Arbeit Suetons „Cäsarenleben“ sowie Cassius Dios „Römische Geschichte“ zugrunde. Unterstützend werden hierzu die Schriftzeugnisse der jüdischen Autoren Flavius Josephus und Philo von Alexandrien hinzugezogen.
 

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