Ganztägige Bildung und Betreuung im Primarschulalter: Qualität und Wirksamkeit verschiedener Schulformen im Vergleich

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Springer-Verlag, Apr 27, 2010 - Education - 467 pages
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Im vergangenen Jahrzehnt hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen meines S- diums und meiner Tätigkeiten, verschiedene Institute und Hochschulen kenn- zulernen. Dadurch durfte ich unterschiedliche Organisationsstrukturen und -kulturen, Traditionen in Institutionen, aber auch deren Wandel erleben und mitgestalten. Nicht zu vergessen sind die Menschen, die mir dort begegnet sind und mich bezüglich meiner künftigen Tätigkeiten mitprägten. Meine wiss- schaftliche Arbeit hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt – bereichert durch diese unterschiedlichen Einflüsse und Erfahrungen, die ich sammeln durfte. Meine Auseinandersetzung mit dem Thema ganztägige Bildung und Betreuung – Tagesschulen und Schulen mit Blockzeitenunterricht – hat ihren Ursprung am Ende eines früheren Forschungsprojektes an der Universität Fribourg, im Rahmen dessen ich Kinder untersuchte, die von Schulversagen betroffen sind – so genannte Repetierende. So stellte sich mir zum Ende der * Studie die Frage, welche allfälligen präventiven Massnahmen hinsichtlich Lernschwierigkeit in der Schule ergriffen werden könnten – wohl wissend, dass unser Schulsystem neben der Qualifikation der Heranwachsenden immer auch eine selektive Funktion hat. Als eine mögliche Antwort auf die Frage eröffnete sich mir der Gegenstand der ganztägigen Bildung und Betreuung. Die vorliegende Habilitationsschrift geht aus der zu dieser Thematik eingereichten Nationalfondstudie „EduCare – Qualität und Wirksamkeit der familialen und ausserfamilialen Bildung und Betreuung im Primarschulalter“ (Nr. 100013- 109345) von Prof. Dr. Walter Herzog, Universität Bern, Institut für Erziehun- wissenschaft und von mir hervor. Besonders danken möchte ich an dieser Stelle Walter Herzog.
 

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Contents

Vorwort
11
KONTEXT GESELLSCHAFTLICHER WANDEL
19
Erweiterte Bildungskonzeption
47
Bedingungsfaktoren der kindlichen Entwicklung
57
Ausserfamiliale Bildung und Betreuung in der Schweiz
79
Wirksamkeit von ausserfamilialer Bildung und Betreuung
121
Pädagogische Qualität von Unterricht und ausser familialer Bildung
139
Zusammenfassung und Fazit
159
STUDIE ZUR FAMILIALEN UND AUSSERFAMILIALEN
173
Pädagogische Qualität im familialen und ausserfamilialen Setting
219
Pädagogische Qualität und kindliche Entwicklung
313
Die kindliche Entwicklung in den unterschiedlichen Schulformen
351
Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
379
Verzeichnisse
421
Anhang
463
Copyright

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Common terms and phrases

aktive Stimulation Alltagsfertigkeiten Anfang des ersten Angebote Anteil Anzahl aufgeklärter Varianz aufgrund ausserfamilialen Setting ausserfamilialer Bildung ausserunterrichtlichen Teil Bedingungsfaktoren Bereich Betreuungsangeboten Betreuungspersonen bezüglich Bildung und Betreuung Block Blockzeiten Blockzeitenkinder drei Effekte Einfluss Eltern Ende des ersten Ende des zweiten Entwicklung der Kinder Entwicklungsförderung und aktive Entwicklungsstandes am Anfang Ergebnisse ersten Schuljahres Erziehungsverhalten Eta2 familialen Setting Games-Howell ganztägigen Bildung Ganztagsschulen Gruppen Helmke hinsichtlich hohe insbesondere insgesamt Interaktion Jahren jeweils Kantonen kindliche Entwicklung Klasse kognitiven Kontrollgruppe Kontrollgruppenkinder Kovarianzanalyse Lehrpersonen Leistung lichen Mathematik Modell Nutzung obligatorischen Orientierungsqualität pädagogischen Orientierungen pädagogischen Qualität Peer Group Personal Personen positive Prädiktoren Primarschule Prosoziales Verhalten Prozent Prozess Prozessqualität Regressionsanalysen relevant Reliabilität Schülerinnen und Schüler Schulformen schulischen Setting Schulleistung in Sprache Schüpbach Schweiz Schweizerdeutsch Selbstkonzept signifikant Skala Skalen sowie soziale Selbstkonzept sozio-emotionalen Entwicklung Stichprobe Strukturqualität Tagesschulen Teamteaching Tietze traditionellem Unterricht Unterrichtsqualität Unterschied Tagesschulkinder Untersuchung Untersuchungsgruppen Varianz Varianzanalysen vorliegenden Studie Weiteren Zudem zusätzlich zwei zweiten Schuljahres

About the author (2010)

Marianne Schüpbach ist Oberassistentin und Projektleiterin an der Universität Bern, Institut für Erziehungswissenschaft, Abt. Pädagogische Psychologie.

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