Ganztagsschule - ein Beitrag zur Bewältigung sozialer Ungleichheit?!

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GRIN Verlag, 2007 - 27 pages
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Padagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,0, Philipps-Universitat Marburg (Fachbereich Erziehungswissenschaften), 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit geht der Frage nach, ob Ganztagsschulen einen Beitrag zur Bewaltigung der sozialen Ungleichheit im deutschen Bildungswesen leisten konnen. Zunachst werden empirische Erkenntnisse und theoretische Erklarungsansatze zur Bildungsungleichheit aufgearbeitet. Dann werden vor diesem Hintergrund zentrale Elemente der bislang in Deutschland bestehenden Ganztagsschulen daraufhin untersucht, ob sie zur Verringerung der Ungleichheit beitragen konnten., Abstract: Die Veroffentlichung der ersten PISA-Studie im Jahr 2001 eroffnete eine intensive Debatte uber das deutsche Bildungswesen. In der kontroversen Diskussion uber Losungsmoglichkeiten der deutschen Bildungsmisere" geriet insbesondere das Thema Ganztagsschule in den Fokus. Vorangetrieben wurde die Diskussion auch durch ein Investitionsprogramm der Bundesregierung zur Forderung von Ganztagsschulen. Dass die Errichtung von Ganztagsschulen eine so zentrale Rolle im offentlichen Diskurs und im schulpolitischen Handeln einnimmt, liegt daran, dass sich in ihr ganz unterschiedliche Argumentationslinien und Erwartungen verschiedener politischer und gesellschaftlicher Akteure bundeln: Zentral ist die Hoffnung, damit ein besseres Leistungsniveau der Schuler zu erreichen und Schuler starker individuell zu fordern. Weiter werden mit der Ganztagsschule familienpolitische, sozialpadagogische und didaktische Zielsetzungen verfolgt. Von den vielen Hoffnungen, die sich an Ganztagsschulen richten, interessiert in dieser Arbeit die, dass Ganztagsschulen Nachteile von Kindern aus sozial schwachen Familien ausgleichen und damit helfen, Chancengleichheit in der Bildungsbeteiligung zu verwirklichen. Ob diese Hoffnung berechtigt ist, ist die zentrale Frage dieser Arbeit. Ihr wird in zwe
 

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Contents

UNGLEICHHEIT DER BILDUNGSCHANCEN IN DEUTSCHLAND
4
ANNÄHERUNG DER BILDUNGSCHANCEN DURCH DIE GANZTAGSSCHULE?
12
ANFORDERUNGEN AN DIE GANZTAGSSCHULE
21
Copyright

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Common terms and phrases

allgemeinbildenden Schulen Angebot Argument aufgrund Ausbau von Ganztagsschulen außerschulischen Beitrag zur Bewältigung besonders Bewältigung sozialer Ungleichheit Bildungsbeteiligung Bildungschancen von Kindern Bildungsdisparitäten Bildungserfolg Bildungsexpansion Bildungsgängen Bildungsniveau Boudon Bourdieu Chancengleichheit Christine Tausch Ganztagsschule daher deutlich Ditton dreigliedrigen Schulsystem eher Eltern höherer Schichten Eltern niedrigerer Schichten Entlastung der Eltern familialen Sozialisation frühen Selektion Ganztags Ganztagsangebot Ganztagsbetrieb Ganztagsschulen in Deutschland gebundene Form Geißler Gesellschaft GRIN Verlag Grundmann u.a. Grundschule Halbtagsschule Hauptschulabschluss Hauptschule Hausaufgaben Herkunftseffekte höheren sozialen Holtappels 2005b Hradil individuelle Förderung Institution Schule Institutionelle Ursachen integrierte Gesamtschulen Investitionsprogramm Jugendarbeit Jugendhilfe Kinder aus höheren Kinder aus niedrigeren Kinder mit Migrationshintergrund Kindern aus sozial kulturellem Kapital kulturellen Passung Kultusministerkonferenz Lehrern Lesekompetenz Mechanismen Merkmalen Mittelschicht Nachmittag PISA-Studie Radisch/Klieme 2003 reformpädagogisch Ressourcen Rhythmisierung des Unterrichts Scherr Schulerfolg Schulform schulischen Schulleistungen Schütz/Wößmann 2005 Sonderschulen sowie sozial niedrigen Schichten sozial schwachen Familien soziale Bildungsungleichheit sozialen Herkunft abhängig sozialen Schichten stark Startbedingungen Stigmatisierung tendenziell Übergangsempfehlung verschiedenen Verwaltungseinheiten wichtige zentrale zumindest zusätzliche

Popular passages

Page 2 - Soziale Ungleichheit liegt dann vor, wenn Menschen aufgrund ihrer Stellung in sozialen Beziehungsgefügen von den »wertvollen Gütern« einer Gesellschaft regelmäßig mehr als andere erhalten.
Page 6 - soziale Ungleichheiten von Bildungschancen von der Elterngeneration auf die Generation der Kinder weiter getragen werden" (Becker/Lauterbach 2004a: 11).

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