Gastfreundschaft und Gastrecht: Eine universelle kulturelle Tradition in der aktuellen Migrationsdebatte

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Hans-Peter von Däniken, Martina Kamm
Theologischer Verlag Zürich, 01.05.2018 - 146 Seiten
In der gesellschaftlichen Debatte über Migration geht gern vergessen, dass unsere Kultur seit Jahrtausenden das Konzept der Gastfreundschaft kennt. Es hat eine lange philosophische, religiöse und politische Tradition. Aber ist es auch heute noch tragfähig? Inwiefern trägt die aus Christentum, Judentum und Islam bekannte Fundierung der Gastfreundschaft noch auf dem Hintergrund aktueller globaler Migrationsströme und emotionaler Debatten über Migration und Fremdheit? Diesen Fragen stellen sich im ersten Teil des Bands der Theologe und Islamwissenschaftler Samuel Martin Behloul, die Philosophin Heidrun Friese und der Kulturwissenschaftler Walter Leimgruber. Im zweiten Teil kommen Autorinnen und Autoren zu Wort, die über praktische Erfahrung in der Flüchtlingsbetreuung verfügen – von der Menschenrechtsaktivistin über den reformierten Gemeindepfarrer bis zu Kennern des Migrationsrechts. Schliesslich schildern Migrantinnen und Migranten selbst ihre teilweise belastenden, teilweise positiven Erfahrungen als «Gäste» in einer ihnen fremden Lebenswelt.
 

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Ausgewählte Seiten

Inhalt

Vorwort und Dank
7
Einführung Martina Kamm und HansPeter von Däniken
11
Ungewollt als Gast in der Schweiz Hussein Mohammadi
21
Karten Philippe Rekacewicz
23
Gastrecht Ein komplexes Gefüge Walter Leimgruber
31
Philosophie und Religion
37
Recht
89
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2018)

Hans-Peter von Daniken, lic. phil. I, Jahrgang 1955, Germanist und Kunsthistoriker, ist seit 2005 Direktor der Paulus Akademie. Martina Kamm, lic. phil, I, Jahrgang 1966, Migrationsforscherin, Soziologin und Germanistin, ist Grunderin und Leiterin der Plattform Face Migration, die Forschende und Kulturschaffende unterschiedlichster Fachrichtungen vereint.

Bibliografische Informationen