Gawein als Freund. Eine Untersuchung der Freundschaft zwischen Gawein und den Titelhelden im "Iwein" und im "Parzival"

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GRIN Verlag, 2012 - 144 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2,0, Universitat Passau, 78 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den klassischen Artusgeschichten sind die Ritter der Artusgemeinschaft durch einen Eid verbunden. Sie geloben, allen Hilfesuchenden beizustehen, die Schwachen, insbesondere die Frauen, zu beschutzen."1 Dieser Eid der Geselleschaft, der einer praktischen Freundschaft gleicht, ist fur die Mitglieder verbindlich. Sie stehen sich treu und loyal gegenuber und treten fureinander ein. Dabei sind zwei der Gesellen um Artus immer enger miteinander verbunden: Gawein und den Titelhelden verbindet meist mehr als eine reine Bundnisfreundschaft. Gawein2 gilt als der vollendetste aller Ritter der Artusgemeinschaft. Er tritt als treuer Freund und Ratgeber der Hauptprotagonisten auf und beeinflusst damit wesentlich das Geschehen. Er verkorpert das Mass (..)," so Maria Bindschedler.3 An seiner Klugheit, seinem Taktgefuhl und seiner vollendeten Ritterlichkeit konnen Iwein und Parzival sich messen, von ihm lernen und so ihrer Bestimmung nachkommen. Um die Untersuchung der Freundschaft zwischen Iwein und Gawein, bzw. Parzival und Gawan soll es nun gehen. Die Handlungstrager im Artusroman sind im Gegensatz zu Gawan noch nicht vollkommen. Sie mussen sich erst bewahren und den rechten Weg finden. In den zu untersuchenden Romanen handelt es sich um Iwein und um Parzival, die vorerst noch aus fehlgeleiteten Beweggrunden agieren und erst nach und nach die volle Integration an den Artushof bzw. an den Gralshof schaffen
 

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Contents

Einführung
1
Das Motiv des Freundes in der Artusliteratur
19
Parzival
67
Schlusswort
122
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