Gedächtnis & Gedächtnisverlust: Das Zusammenwirken von (Gedächtnis-)Strukturen beim Speichern und Abrufen von Inhalten

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GRIN Verlag, 2012 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 13, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Vergessen, sprich der Verlust von im Gedachtnis gespeicherten Informationen und Erinnerungen," gehort genauso zum alltaglichen Leben dazu wie das Aufnehmen bestimmter Informationen. Doch was passiert, wenn Menschen ihr Gedachtnis bzw. Teile davon ganzlich verlieren'? Was passiert, wenn ein Mensch sich eines Tages weder an seinen Namen noch an seine Herkunft erinnern kann und nicht einmal mehr Frau und Kinder erkennt? Hans J. Markowitsch schildert in seinem Aufsatz uber die Neuropsychologie des menschlichen Gedachtnisses" den Fall eines Patienten mit psychogener Amnesie, der sich - bedingt durch einen plotzlichen Gedachtnisverlust - nicht mehr an Ereignisse seiner Vergangenheit erinnern konnte. Ihm gelang es zwar, vergangene Erlebnisse neu zu erlernen und sich zudem schnell ein betrachtliches neues Wissensrepertoire anzueignen, allerdings verarbeitete sein Gehirn autobiographische Informationen fortan wie neutrales Faktenwissen.2 Wie aber kommt es zu solchen Gedachtnisverlusten? Im Rahmen dieser Hausarbeit werde ich mich sowohl mit dem Aufbau des Gedachtnisses als auch mit den Grunden und Auswirkungen von bestimmten Gedachtnisverlusten beschaftigen. Im Fokus soll dabei einerseits die Frage nach der Funktion einzelner Strukturen und Systeme des menschlichen Gehirns und andererseits die Frage nach dem Zusammenwirken dieser Strukturen stehen. Diesbezuglich werde ich zunachst zwei Arten von Gedachtnisverlust skizzieren, um daraus Schlussfolgerungen fur allgemeine Strukturen des Gedachtnisses abzuleiten. Daraufhin werde ich auf ein mogliches Modell der Einteilung in bestimmte Gedachtnissysteme Bezug nehmen und zudem die Entwicklung des Gedachtnisses in der Evolution mit der Entwicklung beim Saugling bzw. beim Kleinkind vergleichen. Anschliessend werde ich noch genauer auf die Rolle des limbischen Systems bez"
 

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About the author (2012)

Dr. Linda K. Lau is an assistant professor of Computer Information Management Systems at Longwood University. She received her Ph.D. in Management Information Systems from Rensselaer Polytechnic Institute in 1993, and her Master's of Business Administration and Bachelor of Science in Industrial Technology from Illinois State University in 1987 and 1986, respectively. She is a member of the Editorial Board for SAM Advanced Management Journal, and an ad-hoc reviewer for the Information Resources Management Journal (IRMJ) and the Journal of Global Information Management (JGIM). Her current research areas include enterprise resource planning, distance learning, and Web development. She has published several articles in journals and conference proceedings, and she also edited a book entitled Distance Learning Technologies: Issues, Trends and Opportunities, with Idea Group Publishing, Inc. in 2000.

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