Geert Hofstedes Kulturdimensionen. Analyse seiner Studien und Auswirkungen auf die interkulturelle Managementpraxis

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GRIN Verlag, Feb 7, 2007 - Business & Economics - 21 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1,7, Universität Konstanz, Veranstaltung: Führung im interkulturellen Kontext, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Geert Hofstedes 1980 erstmals publizierte Buch „culture’s consequences“ ist bis heute eines - wenn nicht das grundlegende - Werk im Bereich der vergleichenden interkulturellen Forschung. Mit seiner groß angelegten Studie unter Mitarbeitern der International Business Machines Corporation (IBM) zwischen 1967 und 1973 in 72 Ländern hat Hofstede eine wegweisende empirische Untersuchung zur Klassifizierung unterschiedlicher Kulturkreise weltweit geliefert. Seine Klassifizierung von Kulturen an Hand von zuerst 4, später 5 Dimensionen (Machtdistanz, Individualismus, Maskulinität, Unsicherheitsvermeidung und kurzfristige gegenüber langfristiger Orientierung) hat entscheidenden Einfluss nicht nur auf die akademische interkulturell vergleichende Forschung der letzten 20 Jahre (vgl. Peterson 2003: 127), sondern auch auf die praktische Management- und Führungspraxis in multinationalen Konzernen oder auch an interkulturellen Schnittpunkten kleinerer Unternehmen in einer immer stärker globalisierten Welt genommen. Deshalb erscheint es mir interessant, mich im Rahmen dieser Arbeit vertieft mit Hofstedes Theorie und Studie auseinander zusetzten. Hierbei soll der Fokus neben einer direkten Analyse seiner Studien auch auf den praktischen Implikationen, die sich aus seiner Forschung ergeben haben, liegen. Natürlich haben Hofstedes Arbeiten auch eine Reihe von Kritik und Verbesserungsvorschlägen methodischer und inhaltlicher Art nach sich gezogen. Zu klären ist, ob diese so gravierender Natur sind, dass man die Ergebnisse grundsätzlich in Frage stellen muss. Auch dieser Frage soll im Rahmen dieses Artikels ausreichend Platz gewidmet werden. Der Aufbau der vorliegenden Arbeit wird sich also wie folgt gestalten: Der erste Teil wird eine Einordnung von Hofstede in den Gesamtkontext der vergleichenden interkulturellen Forschung vornehmen. Hierbei wir zuerst auf vorhergehende empirische und theoretische Arbeiten eingegangen, die Hofstede als Grundlage für seine Studie gedient haben. Im Folgenden wird kurz auf die Weiterentwicklung seines Modells bis zum heutigen Tag sowie die Verwendung in weiterführenden Forschungsarbeiten besprochen. Im zweiten Teil wird ausführlich die IBM Studie von Hofstede, die als Grundlage für sein Modell der unterschiedlichen Kulturdimensionen gedient hat, erörtert. Der inhaltlichen und methodischen Darstellung folgt ein Abschnitt in dem die Ergebnisse, sowie das methodische Vorgehen kritisch reflektiert werden.
 

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2.1.Einordnung und Bewertung Analyse von Hofstedes asiatischen Ländern aufgrund Bartholomew 1992 Beschäftigungskultur Bewertung von Hofstedes Chinese Culture Connection Culture Connection 1978 Culture’s Consequences Dimension of Culture empirische entscheidend Ergebnisse von Hofstede Faktorenanalyse Forschungsdesign Führungsstil Geert Hofstedes Geschlechterrollen gibt Gooderman Grundlagen für Hofstedes Gruppe der Dimensionalisten heute Hofstede selber stellt Hofstede wirklich Hofstedes Arbeit Hofstedes Ergebnisse Hofstedes Kulturdimensionen Hofstedes Modell Hofstedes Vorgehen http://geert IBM Mitarbeitern IBM Studie Individualismus Dimension Inglehart innerhalb von IBM insbesondere Insgesamt integriert interkulturelle Management interkulturelle Trainings International Business Studies Items Japan Journal of International Klassifizierung von Kulturen Kongruenz Konstruktion Kontrolle von Aggressionen Kritikpunkt kulturellen Werten Kulturen einordnen lassen Kulturschock kurzfristiger Orientierung langfristiger Machtdistanz Managementpraxis Maskulinität McSweeney 2002 Mead Methodisches Vorgehen Modell im Detail möglich multikulturellen Unternehmen Multinational Nakata nationalen Kultur Newman und Nollen Organisationskultur Organizational Paradigma Personalmanagement Peterson Replikationen Repräsentativität sinnvoll Sivakamur Søndergaard Stichprobe Teams Unsicherheitsvermeidung unterschiedlichen Kulturen unterschiedlichen Kulturkreisen Verzerrung Vinken Vorausgehende Grundlagen Weiterentwicklung von Hofstedes weltweit

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