Gegessen wird, was auf den Tisch kommt!!!: Essstörung!

Front Cover
epubli, Feb 8, 2013 - Fiction
0 Reviews
Eine junge Frau begibt sich wegen ihrer jahrelangen Essstörung in eine psychotherapeutische Behandlung. Sie will gesund werden und sie will dem unerträglichen Druck ihrer Familie entfliehen. Die Mutter verfolgt sie psychisch und in anderen Hinsichten bis in das Therapiezimmer. Auch die Psychotherapeutin entgeht diesen Angriffen nicht. Die Mutter kennt nur ein Ziel: Verhindern, dass in die Öffentlichkeit gelangt, was sich in ihrer Familie abspielt. Als die Tochter dennoch die begonnene Psychotherapie fortsetzt, ersinnt die Mutter eine Niedertracht. Dazu ist ihr jedes Mittel Recht: Lüge, Betrug, Intrige. Die notwendige Behandlung für die junge Frau droht in Schutt und Asche gelegt zu werden. Dabei öffnen Lücken in Gesetzen sehr unterschiedlichen Motiven Tür und Tor. Ihre Nutzung wird zur freien Verfügung zweifelhafter moralischer Grundhaltungen gestellt, und zwar in unterschiedlichen und zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen. Unsicherheit und Angst übernehmen die Oberhand. Private Vereinbarungen zwischen Ärzten und Patienten, speziell die Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten (GOP) werden im vorliegenden Roman neben der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zum Dreh- und Angelpunkt. Geltendes Recht einerseits und andererseits moralische Grundhaltungen, wie sie sich offen oder verdeckt auf sehr unterschiedliche Werte und manchmal sogar auf die gleichen Werte aus anderer Perspektive berufend, jeden Tag frei und fröhlich ausleben können, führen nicht selten zu großen Schäden an Leib und Seele. Oftmals wird das gesamte Leben, dasjenige, das hätte gelebt werden können, vernichtet. Das Leid der so getroffenen und zu Opfern gemachten Menschen wird gesellschaftlich und gesetzlich toleriert. Toleranz wird so ad absurdum geführt oder gar ins Gegenteil verkehrt, und Menschen, die derart getroffen werden, verhöhnt. Sie müssen selbst sehen, wo sie bleiben. Alle Angaben zu Personen und Handlungen sind erfunden. Ähnlichkeiten zu lebenden Personen sind zufällig. Gericht Gepresst, mit hochrotem Kopf unter gefärbten, mittellangen blonden Haaren sitzt sie auf der harten Holzbank. Mit den Jahren war sie körperlich auseinander gegangen. Dank ihrer Körpergröße hörte sie oftmals, noch eine recht gute Figur zu haben, die sie heute dezent mit einem dunkelgrauen Hosenanzug unterstrich. Das weiche und voluminöse ihres Körpers täuscht so sehr wie ihr Mitleid erregender Blick. Die Stirn leidend zusammengezogen, die Augen traurig blickend, nestelt sie mit der linken...
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Contents

Section 1
Section 2
Section 3
Section 4
Section 5
Section 6
Section 7
Section 8
Section 18
Section 19
Section 20
Section 21
Section 22
Section 23
Section 24
Section 25

Section 9
Section 10
Section 11
Section 12
Section 13
Section 14
Section 15
Section 16
Section 17
Section 26
Section 27
Section 28
Section 29
Section 30
Section 31
Section 32
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2013)

Autorin Irina Melchat lebt und arbeitet als freie Buchautorin im Rheinland. Sie studierte Germanistik und Philosophie. Viele Jahre reiste sie durch unterschiedliche Länder und arbeitete als Journalistin. Hautnah erlebte sie, wie Menschen ihr Leben verwoben mit geltendem Recht, Moral und Ökonomie führen und fühlen. Das vorliegende Buch ist ihr erster Roman in deutscher Sprache. In enger Zusammenarbeit mit Psychologischen Psychotherapeutinnen und Ärzten konnte sie fachspezifische Informationen sammeln und verwerten. Momentan liegen verschiedene Projektangebote vor, weitere Romane zu schreiben.

Bibliographic information