Geisteswissenschaftliche Pädagogik und der sozialpädagogische Bezug unter Herman Nohl

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GRIN Verlag, Feb 3, 2008 - Education - 26 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 2,0, Universität Erfurt, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit möchte ich im Rahmen des Seminars „Geisteswissenschaftliche Pädagogik“ selbige näher erläutern. Beginnen möchte ich dies mit einer modernen Definition von Erziehung unter Einbeziehung der Sozialpädagogik. „Unter Erziehung werden soziale Handlungen verstanden, durch die Menschen versuchen, das Gefüge der psychischen Dispositionen anderer Menschen in irgendeiner Hinsicht dauerhaft zu verbessern oder seine als wertvoll beurteilten Komponenten zu erhalten oder die Entstehung von Dispositionen, die als schlecht bewertet werden, zu verhüten. (...) Die sozialen Handlungen, die als Erziehung bezeichnet werden, zielen darauf ab, in anderen Menschen psychische Dispositionen zu schaffen, vorhandene Dispositionen zu ändern oder (unter bestimmten Umständen) zu erhalten und den Erwerb unerwünschter Dispositionen zu verhüten“. Der Erziehungsbegriff ist ebenso alt, wie auch vielschichtig und daher finden sich in der Literatur mannigfaltige Definitionen und Erklärungsansätze um diesen zu definieren. In der modernen Erziehungswissenschaft nimmt man eine Differenzierung zwischen der intentionalen und funktionalen Erziehung vor. „In der intentionalen Erziehung steht die face – to – face – Beziehung und die absichtsvolle pädagogische Einflussnahme im Mittelpunkt“. Bei der funktionalen Erziehung geht es um andere Gegebenheiten, welche Einfluss auf die jeweilige Erziehung eines Menschen ausüben. Man spricht hierbei von gegebenen gesellschaftlichen Einflüssen, die von Kultur, System und Subsystem unterschiedlich sein können. Diese Einflussfaktoren betreffen unter anderem zum Beispiel soziale Wertvorstellungen der jeweiligen Gesellschaft aber auch die Medien, wie Internet, Zeitung, Fernsehen und vieles mehr. Viele Pädagogen sind sich daher nicht einig ob man von funktionaler „Erziehung“ sprechen kann. „Nach dieser Aussage gäbe es eine Erziehung ohne Erzieher und ohne Erziehungsabsichten“. Daher wird hierbei auch immer häufiger der Begriff der Sozialisation verwendet.

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