Geld stinkt nicht - oder doch?

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BoD – Books on Demand, 2011 - 128 pages
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Pecunia non olet" - Geld stinkt nicht! Dieser beruhmte Ausspruch wird dem romischen Kaiser Vespasian zugeschrieben. Schon im alten Rom wurde insbesondere gefaulter Urin als Mittel zur Ledergerbung eingesetzt. So wurden an belebten Strassen in Rom Latrinen aufgestellt, um dort den Urin einzusammeln, der von Gerbern benotig wurde. Man stelle sich dies heute mal vor! Vespasian traf bei seinem Amtsantritt leere Staatskassen an. Also gab es dies schon damals! Er erhob darum eine sogenannte Latrinensteuer. Er habe seinem Sohn die Einnahmen aus dieser Steuer unter die Nase gehalten und gefragt, ob ihn der Geruch store. Als dieser verneinte, meinte der Vater: Und doch kommt es vom Urin!" Heute noch werden in Italien offentliche Toiletten Vespasiani" genannt! Hat der Kaiser damals mit dem Urin vielleicht zweimal kassiert? In den Vespasiani von damals, und dann nochmals beim Verkauf dieser Bruhe" an die Gerber? Und was war denn zu jener Zeit mit diesem kostbaren Saft" von Pferden, Kuhen und vielem anderen Getier? War dieser auch brauchbar? Ein gewiefter Manager von heute hatte dieses Geschaft sicher noch ausgeweitet und neue Ressourcen geschaffen! Leider weist die Geschichtsschreibung der alten Romer auf diesem Gebiet doch Lucken auf. Vielleicht ist es aber besser so!
 

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