Geldpolitische Regeln im Vergleich: Eine kritische Analyse

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GRIN Verlag, Dec 12, 2007 - Business & Economics - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung [...] Die Vorteile einer regelgebundenen Geldpolitik überwiegen die Nachteile und sind zahlreich. Diese zu diskutieren gehört nicht zu den Aufgaben dieser Arbeit. Aber der meines Erachtens wichtigste Vorteil einer Regelbindung sollte trotzdem erwähnt werden: Hauptsächlich führt eine Regelbindung zu einer Umgehung des Zeitinkonsistenzproblems und damit zu einem Glaubwürdigkeitszugewinn der Geldpolitik der Notenbanken. Die Theorie der Zeitinkonsistenz besagt, dass eine Notenbank daran interessiert sein kann, einen Politik-Plan anzukündigen, um diesen, nachdem der private Sektor sich daran orientiert hat, später zu revidieren. Gemäß dem Modell von Barro und Gordon erreicht die Notenbank durch den Überraschungseffekt kurzfristig eine Beschäftigungssteigerung. Langfristig wird allerdings nur eine erhöhte Inflationsrate verursacht. Die Aufgabe dieser Arbeit ist es, die existierenden Strategien bzw. Zwischenziele der Geldpolitik im Hinblick auf die oben genannten Probleme und Kriterien hin zu untersuchen. Im Hauptteil wird erläutert, inwiefern die diskutierten Strategien Probleme wie z.B. time-lags oder Glaubwürdigkeit vermeiden und zu einer effektiven Geldpolitik führen können. Die geldpolitischen Regeln sind allerdings zahlreich. Eine detaillierte Ausführung und Diskussion aller Strategien ist im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich. Daher beschränke ich mich auf die Darstellung und Analyse zweier Maßnahmen, der Geldmengenstrategie und der Taylor-Regel. Die Geldmengenstrategie ist eine sehr wichtige Strategie der Geldpolitik. Der Grund dafür ist die große Relevanz der Geldmenge für die Inflation. Auch die Europäische Zentralbank hat sich im Rahmen ihrer Zwei-Säulen-Strategie für diese Regel entschieden, was die Bedeutung der Geldmengenstrategie in der Praxis noch mehr steigert. Die Taylor-Regel erklärt die Realität phasenweise sehr gut und wird in der Praxis häufig angewandt. Andere wichtige Strategien werden im Kapitel 4 kurz beschrieben.
 

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2.1 Modellbeschreibung 2.4 Geldmengenstrategie 3.3 Vorteile Angebotsschocks Aufgabe dieser Arbeit Bedeutung der Geldnachfrage Bofinger Deutschen Bundesbank direkt das Endziel direkte Inflationssteuerung Duwendag ECB’s monetary policy einstufige Strategie Europäische Zentralbank Euroraum EZB als Teil festgelegt Frenkel Geldmenge beeinflusst Geldmengenaggregat Geldmengenstrategie der EZB Geldmengenstrategie liegt Geldnachfragestabilität geldpolitische Strategie geldpolitischen Regeln Geldwertstabilität Gerlach und Schnabel Gersemann gewährleisten Gischer Glaubwürdigkeit Görgens GRIN Verlag Hayo Heise Herz http://www.ecb.int/ecb/orga/tasks/html/index.de.html Indikatoren Inflation Targeting Inflationslücke instabile Entwicklung Issing Jahre John Taylor Konjunktur Konzept der Geldmengensteuerung kurzfristig langfristig Leschke Menkhoff Michler Milton Friedman Monetäres monetary policy strategy Nachteile der Geldmengenstrategie Nino Maisuradze Nominellen BIP-Steuerung Notenbank Output-Gap Output-Lücke phasenweise sehr gut Polleit Preisniveau Preisniveaustabilität Preisstabilität Produktionslücke Produktionspotenzial Realzins Realzinses Regelbindung Regeln im Vergleich Reischle richtigen Geldaggregats Ruckriegel Seitz Simmert Sozialprodukt Stabilität der Geldnachfrage Stabilität der Umlaufgeschwindigkeit steigt der Taylor-Zins Taylor-Regel Teil der Zwei-Säulen-Strategie time-lags Vorteile und Kritik Wahl des richtigen Wechselkurs WWW.GRIN.com Zielinflationsrate Zins Zusammenhang Zwischenziel

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