Gemeinsame Strategieentwicklung zwischen Pharmaunternehmen und Kostenträgern als Übereinkunft einer gelungenen Praxis - Strukturation einer sozialen Beziehung

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GRIN Verlag, Sep 27, 2011 - Business & Economics - 131 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit einem Thema, das sowohl theoretisch interessant ist als auch eine hohe praktische Bedeutung hat. Gegenstand der Untersuchung ist das strategische Zusammenspiel zwischen Kostenträgern und Pharmaunternehmen. Dieses wird als Strukturation einer sozialen Beziehung betrachtet. Die Arbeit stellt einen konzeptionellen Vorschlag zur Strategieentwicklung einer Kooperation dar. Als Theorie-, Analyse- und Interpretationsrahmen wird hier die Theorie der Strukturation von ANTHONY GIDDENS (1979, 1984) angewandt. Auf der Suche nach geeignetem Umgang mit knappen Ressourcen und wachsendem Bedarf an medizinischen Leistungen, bedingt v. a. durch den beschleunigten Technologie- und Demografie-Wandel, werden hier, innerhalb des Strukturationsrahmens, die von Kostenträgern kontrollierten Ressourcen und die etablierten Regeln sozialer Handlungen, zusammen mit den Aktivitäten der Pharmaindustrie als eine rekursive Dualität betrachtet. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf die sozial produzierten Bedingungen, die sich als besonders erfolgskritisch für die langfristige Sicherung einer effizienten und effektiven Arzneimittelversorgung erweisen. Als Ausfluss der Strukturationsanalyse in dieser Arbeit wurden als solche Bedingungen das Mutual Wissen, die überlegenen sozialen Kompetenzen, das wechselseitige Vertrauen und das Commitment erkannt. Diese dienen zur Anpassung struktureller Gegebenheiten an die sich ständig ändernden Marktbedingungen und sichern das sinnvolle Fortbestehen der sozialen Beziehung. Schließlich lassen sich diese kritische Bedingungen als Stärke bzw. als Schwäche in einer Kooperation einstufen und weiterentwickeln und zusammen mit den Chancen und den Risiken der Umwelt dieser Organisationen bei der Formulierung einer gemeinsamen Strategie berücksichtigen. Die nach der Strukturationsdenkweise entwickelte Strategie hat dann eine flexible Strukturdimension, bestehend aus strategisch relevanten Ressourcen und Regeln, die die strategischen Handlungen der Akteure nicht nur einschränken, sondern auch ermöglichen und eine Handlungsdimension, die auf Schlüsselfähigkeiten basiert und die strategisch relevanten Ressourcen und Regeln mobilisiert, verändert und reproduziert.
 

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Abbildung Akteure allokative AMNOG ANTHONY GIDDENS Arzneimittel Arzneimittelmarkt Arzneimittelversorgung Attribute aufgrund Balanced Scorecard Bedeutung Beispiel bestimmten betrachtet Beziehung Biotechnologie Branche Commitment demografische Ebene der Struktur ebenfalls effiziente Entwicklung erfolgskritischen Bedingungen Esslinger 2009 Folgenden forschenden Pharmaunternehmen Geldressourcen gesetzlichen Gesetzlichen Krankenversicherung Gesundheitswesen Giddens Handlungen Herrschaft hierzu Hinsicht Hrsg Hungenberg 2011 i)BSC iBSC Industrie Informationen Informationsasymmetrien Interaktionen Interpretation IQWiG Kapitel Kennzahlen Kennzahlensystem Klienten Kommunikation Kontext Kontrolle Konzept Kooperation Kooperationspartner kooperativen Praxis Kostenträger Kostenträgern und Pharmaunternehmen Krankenkassen lässt Leistungen Leistungserbringern Macharzina/Wolf 2008 Macht Machtmittel Medikamente Mission Modalität Möglichkeit müssen Nachfrage Normen Novartis ökonomischen Organisationen Ortmann Patienten Perspektive Pharmafirmen Pharmaindustrie Pharmaunternehmen Pharmaunternehmen und Kostenträgern Prinzipal-Agent-Theorie QALY Qualität Rabattverträge Regeln der Legitimation Regeln der Signifikation rekursiv relevante Markt Ressourcen Sanktionen Signifikation sowie sozialen Systems Stakeholder Stakeholder Value stellt Strategieentwicklung Strategisches Management Struktur und Handeln Strukturationstheoretisch Tabelle Theorie der Strukturation Umwelt Unternehmen utilitaristische Value Vermittlung zwischen Struktur Vertrauen Wettbewerb Wiesbaden Wissen Ziele Zusammenarbeit

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