Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Motorischem Lernen im Vergleich zu Kognitivem Lernen in Bezug auf die geisteswissenschaftlichen Unterrichtsfächer Sport und Sozialkunde

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GRIN Verlag, Jul 19, 2005 - Education - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Inst. f. Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Kognitives Lernen im Unterricht, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Schulalltag soll für den Schüler nicht nur reine Wissens- und Informationsanhäufung darstelln, sondern auch Gedankenzusammenhänge und Verstehensprozesse vermitteln. Damit dies geschehen kann müssen Schüler denen ihnen angebotenen Lehrstoff internalisieren und durch individuell- gedankliche Prozesse für sich verständlich machen. Dabei ist das Ziel, sofern man von Ziel sprechen kann, der Gedankenprozess des Einzelnen. Diese Verstehensprozesse laufen im ZNS (Hirnrinde) ab und folgen intrapsychischen Regeln und Gesetzmäßigkeiten. Diese Gesetzmäßigkeiten bei kognitiven Vorgängen sind Gegenstand des ersten Teiles der Arbeit. Doch nicht nur geistige Fähigkeiten kommen in der Schule zur Anwendung. Auch im motorischen Bereich lernt der Schüler und versucht durch Übung und Training individuelle Fähigkeiten in den jeweiligen Disziplinen zu verfeinern. Dabei kommt es ebenso zu Lernvorgängen, die auf Gesetzmäßigkeiten basieren. Im Vergleich sollen die Lernvorgänge des motorischen mit denen des kognitiven erläutert werden und an Wesensmerkmalen festgemacht werden. Auf den ersten Blick scheinen beide Begriffe relativ selbständig zu agieren und schließen die Beteiligung des Anderen größtenteils aus. Dies ist jedoch nach genauerer Analyse nur bedingt richtig. Motorische Informationen (i.S. der Rückinformation über eine motorische Aktivität), wie auch kognitive (geistige) Informationen sind „unverzichtbare Nahrung“ für geistiges und körperliches Leben und Überleben eines Menschen. Dabei ist der eigentliche Vorgang das Resultat vieler komplexer und vernetzter Prozesse, die einen direkten Zugang von Außen nur schwer möglich machen. Erwiesen ist, das der Mensch einen regelrechten „Drang“ verspürt, Informationen aufzunehmen um die Welt mit „seinen Augen“ zu entdecken. Motorische Aktionen sind dafür unabdingbar und geben den Weg frei für vielfältige Bewegungsausführungen bis hin zu speziellen Sportarten. Jedoch nicht nur körperliche Reize sind bei der Entwicklung gegeben, auch „geistige Reize“ i.S. vom Entdecken der Welt und ihren Zusammenhängen stehen im Vordergrund. Kognitiv- psychische Vorgänge und Gesetzmäßigkeiten sind dabei ein entscheidender Indikator für kognitives Lernen, abgesehen davon ob es sich jetzt um spezielles Wissen über eine Sache handelt oder um schlicht primitive Zusammenhänge (der Ofen ist heiß; das Messer ist scharf etc.) handelt.
 

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2.3.1 Gesetzmäßigkeiten Abbilder afferente Aktionspotential aktiviert Anatomie Aspekt Aufgaben Aufl Basalganglien beider Lernformen beispielsweise benötigt Bernstein Bewegung Bewegungsausführung bezeichnet Bilder Cerebellum Denken Ebene Efferenzkopie Eigenreflex Empfindungen erfolgreich erlernenden Erwartungshaltung Experimenten Form Fremdreflexe Gedächtnisprozess geistige Gemeinsamkeiten gezieltes Grundlage Hirnrinde hohe Informationen Informationsaufnahme Karikaturen Kassel klassische Konditionieren Klassischen Konditionierung Kleinhirn kognitive Psychologie kognitive Vorgänge kognitiven Lernen kommt Komparator Konditionierung Kopplung Körper Lernen durch Einsicht Lernen durch Nachahmung Lernenden Lernmodelle Lernprozess Lernpsychologie Lernstoff Lerntheorien Lernvorgängen markante Meinel und Schnabel Menschen Mentalen Modellvorstellungen Motorische Aktionen motorische Aktivität motorische Fähigkeiten motorischen Bereich motorischen Fertigkeiten motorischen Gedächtnis motorischen Prozess Muskelspindeln Neurone Operanten Prinzip psychisch Psychomotorik rationale Erkenntnisprozess Reafferenz Reflexe Reiz relativ Rezeptor Rezeptorpotential Rückenmark schnell Schüler Sensomotorik sensorische Erkenntnisprozess Sinnesorganen Sinnzusammenhang Situation Skelettmuskel soll Sollwert somit sowie Sportarten Sportmotorik Stammhirn Strukturen Synapse Tätigkeit Theorie überarb Umwelt unbedingt unsere Motorik Unterschiede Verhalten Verhaltensweisen Voraussetzungen vorhanden Vorstellung weitere Wissen Ziel Zielmotorik Zimmermann K.W./Kaul Zusammenhang zwei Zytologie

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