Gemeinschaftsunternehmen Naturforschung: Modifikation und Tradition in der Gesellschaft Naturforschender Freunde zu Berlin 1773-1906

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Franz Steiner Verlag, 2005 - History - 218 pages
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Die Gesellschaft Naturforschender Freunde zu Berlin, im Jahre 1773 als Aufkl rungsgesellschaft gegruendet, f rderte durch das Sammeln von Naturobjekten und das Wissen darueber die Naturgeschichte als Wissenschaft. Ihr ungew hnlicher Name wurde dabei zum Programm, dem ein moderner, interessegeleiteter Freundschaftsbegriff zu Grunde lag. Zudem zeigt die Gesellschaft viele strukturelle und ideelle Parallelen zur Freimaurerei. Kennzeichen ihrer langj hrigen Geschichte ist die Entwicklung eines Traditionsbewusstseins, das seinen Ursprung im Forschungsziel der Naturgeschichte hat und in der kulturellen Praxis der Gesellschaft nachgewiesen werden kann. Im Unterschied zu anderen naturforschenden Gesellschaften bewahrte sich die GNF mit Hilfe ihrer Traditionen im 19. Jahrhundert ihr urspruengliches Ziel und reifte zu einer Fachgesellschaft fuer beschreibende Naturforschung mit ausgepr gt elit rem Anspruch. Die traditionsreiche Geschichte dieser noch existierenden Gesellschaft wird hier erstmals umfassender abgebildet, ihre Aktivit ten detailliert beschrieben, ihre Position in der Berliner Wissenschaftslandschaft analysiert und au erdem die Frage nach den Ursachen fuer ihr au erordentlich langes Bestehen beantwortet: Willkommen im Tempel der Natur! .
 

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Contents

Vorwort
9
IX
26
Zur Gründungsgeschichte
29
Die Struktur
35
Die Aktivitäten
43
Das Haus
81
Das Verhältnis zur Öffentlichkeit
91
Copyright

Common terms and phrases

Popular passages

Page 207 - Engelhardt (eds), 350 Jahre Leopoldina - Anspruch und Wirklichkeit: Festschrift der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, 1652-2002 (Halle: Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, 2002), 15^Í3; and on its early presidents, U.

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