Gender Mainstreaming und Frauenpolitik

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GRIN Verlag, Jan 30, 2007 - Education - 23 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,7, Universität Lüneburg, Veranstaltung: Management, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte Deutschlands zeigt, dass Politik über Jahrhunderte hinweg eine reine Männerdomäne war. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts begannen feministische Wissenschaftlerinnen die Gleichsetzung von Politik und Männern kritisch in Frage zu stellen. Seit dem bekommen Frauen immer mehr Recht zugesprochen, doch auch in der heutigen Zeit ist noch lange nicht von einer Gleichberechtigung von Mann und Frau zu sprechen. Doch diese Gleichberechtigung wirkt auf beiden Seiten. Es gibt Bereiche, in denen Männer unterrepräsentiert und nicht gleichberechtigt sind, ebenso, wie es vor allem in der Politik und in Führungspositionen eine Gleichberechtigung der Frau noch lange nicht gibt. In Deutschland existiert immer noch ein hierarchisches Geschlechterverhältnis, welches auch für Männer mit einem anderen Lebenskonzept, wie z.B. eine familienorientierte Lebensführung, die Gleichstellung in der Gesellschaft erschwert. Die Frauenbewegungen in der Geschichte Deutschlands hat das Konzept der Frauenpolitik hervorgebracht. In diesem Konzept geht es einzig und allein um die Belange der Frau, sowie derer Gleichberechtigung. Da aber nicht nur Frauen um Gleichberechtigung und Gleichstellung in der Gesellschaft bemüht sind, hat sich in den 80er Jahren das Konzept des Gender Mainstreamings entwickelt, welches viel breiter gefaßt und auch um die Gleichberechtigung des Mannes bemüht ist. In dieser Arbeit soll die Frauenpolitik mit dem Gender Mainstreaming Konzept verglichen und die Differenzen herausgearbeitet werden. Hauptfrage dabei ist, ob beide Konzepte das gleiche Ziel verfolgen. Im Ersten Teil der Arbeit (Punkt 2) soll kurz die Frauenpolitik definiert sowie eine Darstellung der historischen Entwicklung und der heutigen Situation der Frauenpolitik in Deutschland erläutert werden. Der Zweite Teil (Punkt 3) befasst sich dann etwas ausführlicher mit dem Konzept des Gender Mainstreaming. Unter anderem werden Aspekte der rechtlichen und politischen Voraussetzungen, Ziele und die Frage nach der Funktionsweise des Gender Konzeptes erklärt. Der Punkt 4 beinhaltet die Differenzierung der beiden Konzepte und welche neuen Aspekte das Gender Mainstreaming mit sich bringt.
 

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