Gender Studies: Geschlechtstypisches Gesprächsverhalten - Mythos oder Faktum: Ein Versuch der Klärung unter Berücksichtigung der wichtigsten Forschungsergebnisse

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GRIN Verlag, 2007 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Soziolinguistik des Deutschen, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir alle fuhren permanent Gesprache: zu Hause, in der Universitat, am Arbeitsplatz, unter Freunden - uberall. Durch Gesprache stellen wir uns dar, erfahren andere etwas uber und von uns. Und obwohl wir alle taglich Gesprache fuhren, sind sie doch nicht alle gleich aufgebaut. Manner und Frauen beispielsweise sprechen irgendwie anders - das haben die Meisten im Gefuhl. Doch lasst sich diese Ungleichheit im sprachlichen Handeln auch wissenschaftlich nachweisen und wenn ja, was genau macht sie aus? Wer hat in einem Gesprach haufiger das Wort, wer unterbricht seinen Gesprachspartner haufiger, wer hort aufmerksamer zu und wer bestimmt woruber geredet wird? Ziel dieser Arbeit ist, diese Fragen mit Hilfe von empirischen Studien zu beantworten. Anhand der Kategorien Redezeit und Redebeitrage," Unterbrechungen," Horerinnenaktivitaten" und Steuerung des Gesprachsthemas" wird untersucht, ob sich tatsachlich ein geschlechtstypischer Gesprachsstil bestimmen lasst.
 

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Contents

Einleitung
3
Minimalbestätigungen
14
Abschließende Bemerkung
23
Copyright

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Common terms and phrases

Allerdings Analyse analysiert aufgrund Aussage Diskussion Dreiergesprächen Durchschnitt empirische Studie Ergebnisse erwähnten Studien Expertenwissen Extremwerte fand feministischen Linguistik Fishman Forschung Frank Frauen häufiger Frauen und Männer Frauenforschung Frauensprache fünf Fernsehdiskussionen gegengeschlechtlichen Gesprächen gemischtgeschlechtlichen generell Gesamtredezeit Geschlechtstypisches Gesprächsverhalten Geschlechtsunterschiede Gespräch häufiger Gesprächsanalyse Gesprächsarbeit Gesprächsstil Gesprächsthema Gräßel GRIN Verlag Gruppenzusammensetzungen häufiger das Wort hingegen höheren Status innehat Hörer/Innenaktivitäten individuelle Faktoren initiierenden Redebeitrags insgesamt interruptions Karsta Kategorien Redezeit Klann konnte Leet-Pellegrini 1980 Männer und Frauen Männer unterbrächen Frauen männlichen Gesprächsteilnehmer Minimalbestätigungen geben Minuten Natale Nonresponsiv Paargesprächen Personen Pfaffenweiler Redezeit und Redebeiträge Rehders respondierenden Schildhauer 1987 Schlussfolgerungen Schmidt sechs Seiten der Männer Senta signifikanten Unterschiede situativ höheren Status situative Status soziale Sprachwissenschaft Sprecher Sprecherin Sprecherwechsel stellt Steuerung des Gesprächsthemas Student/inn/en Teilresponsiv Tendenz thematische Ausrichtung Themen Trömel-Plötz 1982 umgekehrt Universität Hamburg Unterbrechungsversuche Unterschiede im Gesprächsverhalten unterstützende Minimalbestätigungen Untersuchung von vier Vergleich verspätete Minimalbestätigungen vorangegangenen Redebeitrag vorhergehenden Beitrags Vorredner weiblichen Werner zugunsten der Männer

Popular passages

Page 6 - Typisch weiblich - typisch männlich«. Geschlechtstypisches Kommunikationsverhalten in studentischen Kleingruppen; Tübingen 1988.
Page 6 - Trömel-Plötz (1982) vermerkte bei der Analyse einer von zwei männlichen Moderatoren geleiteten Fernsehdiskussion, an der sechs männliche Gäste und ein weiblicher Gast teilnahmen, dass die Männer durchschnittlich 7 Minuten 30 Sekunden Redezeit und 7,5 Beiträge von je einer Minute Dauer hatten.
Page 11 - Leet-Pellegrini, HM Conversational dominance as a function of gender and expertise.
Page 10 - Frauen können ihre Themen gegenüber Männern durch Unterbrechungen viel schlechter durchsetzen als umgekehrt die Männer , neigen also häufiger zur Fremdwiederaufnahme.
Page 5 - Gesamtredezeit wiederum ergibt sich aus der Gesprächsdauer abzüglich der Pausen und abzüglich der Sequenzen, während der mehrere Menschen sprechen.
Page 5 - Klann (1978) stellte bei der Analyse einer universitären Seminardiskussion eine zugunsten der Männer extrem asymmetrische Verteilung der Redebeiträge fest.15 Die 48 anwesenden Frauen machten 23% der Beiträge, die 39 Männer entsprechend 77%.
Page 5 - Klann, Gisela: Weibliche Sprache. Identität, Sprache und Kommunikation von Frauen. OBST 8, 1978. S. 9-62.
Page 19 - Dagegen missachteten von den vier Frauen nur zwei insgesamt dreimal die thematische Ausrichtung eines vorhergehenden Beitrags. Dies führte zweimal zur Veränderung des Themas. Eine 'Fokus veränderung' stellte Rehders ausschließlich in den Rückbezügen der Männer fest, aber auch dort nur selten.
Page 11 - Merkmale. Was Sexismus heißt und für die feministische Linguistik bedeutet. Unveröffentlichte Magisterarbeit. Universität Hamburg.

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